Fit bleiben mit Abstand

Es lebe der Sport, auch in Zeiten von Corona und Social Distancing. Um es klar zu sagen: Bewegung ist nach wie vor mit Abstand die beste Möglichkeit, den Körper fit zu halten. Und das funktioniert auch alleine – in der Wohnung, am Arbeitsplatz oder vor der Tür.

Sport zu Hause, © iStock.com/ AND-ONE
Sport zu Hause, © iStock.com/ AND-ONE

Wahrscheinlich wird niemand daran zweifeln, dass Sport sinnvoll ist. Probleme bereitet häufig die Motivation, wenn der innere Schweinehund uns vehement daran hindert, uns in Bewegung zu setzen. In der Pandemie kann man sich zudem nicht auf eine Gruppendynamik verlassen, weil Sportklubs geschlossen bleiben.

Und überhaupt: Wie soll man sich ein sinnvolles Trainingsprogramm erstellen, wenn es an Ausrüstung mangelt oder das Wetter nicht zur kleinen Laufrunde einlädt? Bewegungsmuffel finden immer vernünftig klingende Ausreden, warum jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist, um an der persönlichen Fitness zu feilen. Spätestens übermorgen geht es los. Oder auch nicht. 

Schluss damit, denn auch ein gesunder Körper braucht Bewegung, damit er möglichst lange fit bleibt. Wer bereits körperliche Schwächen aufweist, sollte den Start zu mehr Vitalität erst recht nicht auf die lange Bank schieben. Dafür braucht es kein voll ausgestattetes Fitnessstudio. Für Aufbau und Training der Muskulatur kann man sehr gut Übungen mit dem Eigengewicht auf dem Fußboden oder an Möbeln durchführen. Ein paar Anregungen mit Angabe des jeweiligen Schwierigkeitsgrades gibt es auf der Seite "Fitnessübungen zuhause". 

Beim Sport muss man viel trinken, klar. Wasserflaschen helfen aber nicht nur beim Durstlöschen – sie eignen sich auch hervorragend als Trainingsgeräte, wie Übungen zur Stärkung der Armmuskulatur zeigen. Das funktioniert nicht nur drinnen, sondern auch bei Dehnübungen im Park oder beim Dauerlauf.

Und da wir schon mal beim Laufen sind: Kaum eine andere Einzelsportart ist so populär, wie man in Hamburg täglich beobachten kann. Hamburger laufen durch die Stadt, als ginge es um ihr Leben. Die beliebtesten Laufstrecken befinden sich entlang der Elbe und um die Alster, doch gejoggt wird überall. Kein Wunder, denn viel mehr als gute Laufschuhe werden für den Ausdauersport nicht benötigt. 

Doch Vorsicht, gerade Sololäufer neigen manchmal dazu, sich zu überschätzen. Dann fangen die Muskeln an zu schmerzen, man hat kaum noch Puste, Gelenke und Bänder werden übermäßig belastet. Das Herz beginnt zu rasen, der Puls steigt viel zu hoch. Studien zeigen, dass der ideale Puls beim Sport bei 180 minus Lebensalter liegt.

Das trifft sicher nicht überall zu, ebnet aber immerhin ungefähr den Weg. Um seinen eigenen Wert im Blick zu behalten, nutzt man idealerweise ein Pulsmessgerät. Bekannte Marken wie Polar oder Sigma bieten ein umfangreiches Sortiment an entsprechendem Zubehör an. Vor dem Kauf empfiehlt sich eine Beratung bei Fachhändlern wie dem Hamburger Lauflanden, Lunge oder Laufwerk Hamburg, die sich auf den Laufsport spezialisiert haben.

Fit werden – ganz ohne Jogging

Wer nicht so gerne joggt und auch das Haus im Winter höchstens zum Einkaufen oder für einen Spaziergang verlässt, muss dennoch nicht auf Ausdauertraining und mehr Fitness verzichten. Yoga, Pilates und die gute alte Gymnastik machen den Körper geschmeidig. Ein Set Hanteln sorgt für Muskeln, Liegestütze bringen den Oberkörper in Form.

Klimmzugstangen im Türrahmen laden quasi im Vorbeigehen dazu ein, sich behutsam Zug um Zug zu steigern. Wer das nötige Kleingeld besitzt und genug Platz hat, greift zu Geräten wie Laufband, Fitnessrad oder Rudermaschine. Eine große Auswahl an Ergometern und Heimtrainern – inklusive sehr guter Beratung – gibt es zum Beispiel bei Sport Tiedje oder Hammer.

Einen großen Vorteil haben Fitnessklubs: Mitarbeiter weisen in die Geräte ein und korrigieren bei Bedarf Sitzposition und Bewegungsablauf. Eine sinnvolle Kontrolle, die in den eigenen vier Wänden fehlt. Damit es bei keiner Übung zu Problemen kommt, hilft die Technik. Ob Sport-Apps fürs Smartphone oder Tablet, Websites mit Anleitungen oder digitale Klubs mit einem echten Coach per Videoübertragung: Die Möglichkeiten für Sport mit virtuellen Anleitungen sind groß.

Der Preis der Services richtet sich nach dem Umfang des Programms und den gebuchten Leistungen. Bei einigen Anbietern zahlt man eine Pauschale, andere setzen wie ein Sportklub auf eine Mitgliedschaft mit monatlichen Beiträgen. Aber auch zumindest in der Grundfunktion kostenlose Angebote wie Runtastic unterstützen beim Training.

Ist der Schweinehund überzeugt? Sehr gut, denn wir haben ein paar Online-Möglichkeiten aus Hamburg zusammengestellt, die das eigene Heim in einen Sportplatz verwandeln. Bewegungsverweigerer aufgepasst: Weil es sich um digitale Angebote handelt, kommt auch E-Sport in Form von Computerspielen zum Zug – schließlich ist das ja auch Sport. Irgendwie. 

Die besten Tipps für den Sport online

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