Ab auf die Matte: Yoga am Bildschirm

Lust auf einen Sonnengruß, aber es ist niemand da, den man damit beeindrucken kann? Kein Problem, denn auch wenn man derzeit beim Yoga Abstandsregeln einhält, muss man die Übungen nicht alleine ausführen. 

Yogaraum, Pressefoto
Yogaraum, Pressefoto

Der gemeinsame Sport wird durch die gleichen Videoübertragungen ermöglicht, auf die Heimarbeiter bei ihren Onlinemeetings vertrauen.
 
So veranstaltet der Yogaraum Hamburg regelmäßige Livesessions mit der Konferenzlösung Zoom. Dabei handelt es sich im Prinzip um ein Videotelefonat per Computer, Tablet oder Smartphone – mit dem Unterschied, dass in diesem Fall mehrere Personen in der Leitung sind und es nicht um berufliche Dinge, sondern um Sport geht. In den Livesessions machen die Kursleiter die Übungen vor.

Auch wer kein Mitglied ist, kann mitmachen – die Teilnahme kostet pro Session 10,- Euro, bezahlt wird per Paypal. Der Clou: Wer es nicht rechtzeitig zum Termin schafft, kann sich die Aufzeichnung der Unterrichtsstunde später anschauen und die Übungen nachholen – dann allerdings ohne eine direkte Hilfestellung.

Ein tägliche Dosis Yoga bekommt man von 8.00 bis 9.00 Uhr bei Namastay Together. Beim Liveunterricht per Zoom gibt es maßgeschneidertes Lehrer-Feedback sowie viele Tipps für Übungen in den eigenen vier Wänden. Auch das Team von Treibgut Yoga bietet Onlinekurse an. Zum Yogakurs gehören mehrere Videos, die sich an spezielle Körperregionen (Nacken, Schultern, Rücken, Bauch, Hüfte) richten oder dabei helfen, runterzufahren und zu entspannen.

Der Vorteil an diesem Konzept ist die Flexibilität, da jeder Schüler die Übungen zeitlich flexibel in seinen Tagesablauf integrieren kann. Allerdings fehlt eine persönliche Begleitung durch die Übungen. 

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