13 smarte Tipps zum Energiesparen in Hamburg

Die Temperaturen sinken, die Preise steigen: Auf viele Hamburger:innen kommt eine deutliche Erhöhung der Strom- und Energiepreise zu. Wir haben 13 Tipps gesammelt, wie man trotz der Wintertemperaturen seinen Verbrauch verringern und Geld sparen kann!

Glühbirne, © Pexels/Burak The Weekender
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© Atzert Rolläden & Markisen
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Lebensmittel, Strom, Gas und Wasser: Für die Menschen in Hamburg wird das Leben in vielen Bereichen teurer. Dazu kommt der Ukraine-Krieg und die Energie- und Klimakrise – es gibt vielfältige Gründe, seinen Energieverbrauch zu reduzieren.

Strom sparen muss nicht mit Verzicht zusammenhängen. Oft sind es kleine Änderungen im Alltag, die einen Unterschied machen – für Portemonnaie und Klima! Im Haushalt gibt es viele Strom-Fresser: Waschmaschine, TV, Spülmaschine und Co. sind für den Großteil des Verbrauchs verantwortlich. Wenn man diese Geräte smart und effizient einsetzt, kann man damit viel Geld und Energie sparen.

Auch beim Kochen und bei der Heizung kann jeder Haushalt mithelfen, dass der Energieverbrauch in Hamburg und ganz Deutschland sinkt. Neben Energiespar-Initiativen des Hamburger Senats im öffentlichen Bereich können auch private Haushalte mit einfachen Maßnahmen zum großen Ganzen beitragen.

Weniger Wäsche waschen, mit kaltem Wasser duschen, Pulli statt Heizung – diese Tricks kennen wir mittlerweile alle. Doch welche Methoden gibt es noch, die im Haushalt Strom sparen? Was sind die größten Stromfresser? Was bringen LED-Leuchten? Wie viel verbraucht der alte Kühlschrank? Lohnt sich ein E-Auto bei den aktuellen Strom-Preisen?

Das Thema ist kompliziert, viele Faktoren – ökologische und ökonomische – müssen in die Rechnung mit einfließen. Das kann schnell überfordernd wirken. Wer sich von Experten beraten lassen will, findet bei den Hamburger Energielotsen einen guten Ansprechpartner. Diese helfen bei Fragen zum Stromverbrauch und geben Tipps zum Energiesparen.

Oft helfen kleine Handgriffe, um eine große Wirkung in der Energie-Bilanz des Haushalts erzielen zu können. Wir haben uns auf die Suche gemacht: Hier sind 13 hilfreiche und unkomplizierte Tipps, wie man im Alltag Strom und Energie sparen kann!

1. Stecker ziehen – Strom sparen

Steckdose, © Pexels/Markus Spiske
Steckdose, © Pexels/Markus Spiske

Aus heißt nicht immer aus: Elektrogeräte, die an der Steckdose hängen, verbrauchen Strom – auch, wenn sie nicht in Betrieb sind. Deshalb gilt: Einzelne Geräte wie Mikrowelle, Kaffeemaschine, Nachttischlampe und Co. nur in die Steckdose stecken, wenn man sie verwendet! Hilfreich sind Steckerleisten mit Netzschalter – so können mit einem Klick alle Geräte vom Stromnetz genommen werden.

2. An der Luft trocknen lassen

Wäschetrockner sind praktisch: Man hat keine nervigen Wäscheständer in der Wohnung stehen, die sauberen Klamotten kann man nach kurzer Zeit wieder anziehen. Doch er hat auch Nachteile: Etwa 112 Euro fressen die effizientesten Modelle an Energie-Kosten pro Jahr in einem Drei-Personen-Haushalt. Alte Geräte verbrauchen noch mehr. Vielleicht hat der gute alte Wäscheständer ja doch seine Vorteile. Das Prinzip gilt auch für die eigenen Haare: Wozu Föhnen, wenn man sie auch in der frischen Luft trocknen lassen kann?

3. Wasserkocher richtig verwenden

Grundsätzlich gilt: Ein elektrischer Wasserkocher ist energiesparender als das Erhitzen auf dem Herd. Bei der Verwendung sollte man jedoch darauf achten, dass man den Wasserkocher nicht unnötig voll befüllt, sondern nur die Menge erhitzt, die man braucht. Ist der Kocher bis an die Grenze gefüllt, dauert der Kochvorgang länger, was den Stromverbrauch erhöht. Und nicht vergessen: Nach dem Kochen ausstecken!

4. Richtig heizen – und lüften!

Heizkörper, © Pexels/Ksenia Chernaya
Heizkörper, © Pexels/Ksenia Chernaya

In der aktuellen Energiekrise gibt es viele Appelle, weniger zu heizen. Doch welche Temperatur ist ideal? Experten empfehlen eine Raumtemperatur von rund 20 Grad, im Schlafzimmer sind auch 18-19 Grad ausreichend. Wichtig ist richtiges Lüften. Den besten Effekt bekommt man, wenn man mehrmals am Tag die Fenster für ein paar Minuten öffnet und für Durchzug in der Wohnung sorgt. So beugt man der Schimmelbildung vor und sorgt für frische Luft in den Wohnräumen.

5. Restwärme nutzen und Energieverbrauch senken

Beim Kochen braucht man viel Energie. Mit einfachen Tipps lässt sich auch hier der Verbrauch verringern. Etwa kann man die Restwärme nutzen und die Kochplatte schon mehrere Minuten vorher ausmachen. Die verbleibende Wärme reicht meist völlig aus, um fertig zu kochen. Dasselbe gilt für den Backofen. Diesen kann man nach dem Backen noch gekippt lassen, sodass die Restwärme den Raum heizt.

6. Spülmaschine voll machen und Wasser sparen

Die Spülmaschine ist einer der größten Strom- und Wasser-Verbraucher im Haushalt. Kleine Maßnahmen können auch hier einen sinnvollen Beitrag leisten: So sollte der Geschirrspüler nur eingeschaltet werden, wenn er wirklich voll ist. Weiter helfen Eco-Programme beim Energiesparen. So lässt sich nicht nur Strom, sondern auch Wasser im Haushalt sparen. Je nach Möglichkeit lohnt sich auch die Anschaffung eines energieeffizienten Geräts, das einen geringeren Stromverbrauch vorweisen kann.

7. Energie sparen mit der richtigen Raumgestaltung: Heizkörper freihalten

Um 100 Prozent Heizleistung zu erhalten, müssen Heizkörper möglichst frei gehalten werden. Möbelstücke, Gardinen etc. können die Heizung blockieren – dadurch verteilt sich die warme Luft schlechter im Raum, der Heizkörper muss mehr verbrauchen, um das Zimmer auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Heizkörper sollten auch nicht neben Kühlschrank oder Gefriertruhe stehen – auch dann erhöht sich der Verbrauch. Ein regelmäßiger hydraulischer Abgleich macht die Heizung effizienter.

8. Effiziente Geräte: Lieber klein als groß

Bei elektrischen Geräten wie TV, PC und Co. gilt die Faustregel: Klein ist energiesparender! So lässt sich etwa Strom sparen, indem man im Home Office auf den Desktop-PC oder Bildschirm verzichtet und auf einen Laptop ausweicht. Beim Kauf eines neuen Fernsehers kann man darüber nachdenken, welche Größe man wirklich braucht, und lieber zum etwas kleineren Modell mit geringerem Stromverbrauch greifen.

9. Gegen steigende Strompreise: Selbst Strom produzieren

Photovoltaikanlage auf dem Dach, © Pexels/Kindel Media
Photovoltaikanlage auf dem Dach, © Pexels/Kindel Media

Sicherlich keine Lösung für die kommenden Monate, langfristig aber durchaus eine sinnvolle Anschaffung: Ein Balkonkraftwerk. Die kleine Photovoltaik-Anlage, die man am Balkon festmacht, produziert erneuerbaren Strom für den Eigenverbrauch. Die Kosten sind gering, für die Installation braucht man keinen Fachmann. Für private Haushalte rechnet sich die Anschaffung bereits nach wenigen Jahren.

10. Stromverbrauch verringern: Standby-Modus vermeiden

Der Standby-Modus treibt den Stromverbrauch still in die Höhe: Geräte scheinen ausgeschaltet zu sein, verbrauchen im Hintergrund aber leise weiterhin viel Strom. Das lässt sich leicht verhindern: Die Geräte einfach vom Netz nehmen – Stecker aus – und schon verringert man den Energieverbrauch im Haushalt. Was unwichtig wirkt, hat einen spürbaren Effekt: Ein Zwei-Personen-Haushalt kann nur durch die Vermeidung von Stand-by-Verlusten etwa 115,- Euro Stromkosten sparen.

11. Bewusst Wäsche waschen und Energie sparen

Beim Wäsche waschen lässt sich mit einfachen Maßnahmen viel Strom, Wasser und damit auch Geld sparen. Wichtig ist, dass man die Maschine nur anmacht, wenn sie voll ist. Auch hier helfen Eco-Programme bei Energie sparen. Wie bei den meisten großen Haushaltsgeräten ist auch hier das EU-Energielabel entscheidend. Beim Neukauf sollte man darauf achten, ein möglichst energiesparendes Modell zu wählen.

12. Energie sparen mit smartem Licht

Halogenlampen und Glühbirnen fressen eine Menge Strom. Auch Energiesparlampen sind keine optimale Lösung. Die effizienteste Alternative sind LED-Lampen. Ein weiterer Tipp: Viele kleine Lichtquellen geben dem Raum eine gemütliche Atmosphäre und sparen Strom – so macht man immer nur die Lampen an, die man zurzeit verwendet. In Kellerabgängen und im Flur lohnt sich ein Bewegungsmelder. Mit effizienter Beleuchtung kann man den Stromverbrauch merklich senken – ohne auf viel verzichten zu müssen.

13. W-LAN nachts abschalten und Strom sparen

Wer braucht schon schnelles Internet, wenn er schläft? Die meisten W-LAN-Router laufen weiter, während wir schlafen – und verbrauchen dabei viel Strom. Moderne Modelle lassen sich per Zeitschaltung programmieren und automatisiert ausschalten. Wem das zu unsicher ist, kann als neues Ritual vor dem Schlafengehen den Router vom Strom-Netz nehmen und nach dem Aufstehen wieder anmachen.

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