World Press Photo 2026: Die besten Pressefotos des Jahres

Vom 22. Mai bis zum 15. Juni 2026 zeigt das Altonaer Museum die Siegerbilder des renommierten World Press Photo Awards. Der seit 1955 jährlich verliehene Preis zeichnet die besten internationalen Pressefotografien des Vorjahres aus. Er gilt als der weltweit größte und bedeutendste Wettbewerb für Pressefotografie.

4 Junge Männer sitzen auf dem Boden, hinter ihnen zertrümmerte Gebäude
World Press Photo Awards: West, Central and South Asia Stories. A Syrian City Rebuilds, Still Divided © Nicole Tung Vii-für die New York Times
Wann? 22. Mai bis 15. Juni 2026, Mo und Mi 10.00 bis 17.00, Do und Fr 10.00 bis 20.00, Sa und So 10.00 bis 18.00 Uhr
Wo? Altonaer Museum
Eintritt: 8,50 Euro, ermäßigt 5,- Euro, Kinder unter 18 Jahren frei

Fotografien zu aktuellen Themen weltweit

Die prämierten Bilder decken ein breites Themenspektrum ab – von der Dokumentation politischer Auseinandersetzungen und kriegerischer Konflikte, über die fotografische Schilderung der Herausforderungen durch die Klimakrise bis hin zu Sportreportagen und Momentaufnahmen aus dem Alltagsleben verschiedener Gesellschaften rund um den Globus.

Weltweit in über 100 Städten zu sehen

Die Fotos werden jedes Jahr als Wanderausstellung präsentiert, die in mehr als 100 Städten in fast 50 Ländern Station macht. Weltweit sehen über eine Million Besucher die Schau. In Deutschland ist Hamburg traditionell die erste Station, wo die Ausstellung von den Magazinen GEO und stern präsentiert wird, die seit über 25 Jahren als Partner fungieren.

Ausgewählte prämierte Fotografien

Die Ausstellung präsentiert 42 Gewinnerfotos mit bewegenden Geschichten aus aller Welt. Seht die farīsāt, mutige Reiterinnen aus Marokko, die sich ihren Platz in der jahrhundertealten Tbourida-Tradition erkämpfen. Erlebt die dramatischen Waldbrände in Galizien, wo 2025 über 200.000 Hektar verbrannten. Eine philippinische Hochzeit im knietiefen Hochwasser zeigt Liebe und Widerstandskraft inmitten der Klimakrise.

Das Foto des Jahres zeigt einen herzzerreißenden Moment in New York City. Luis' Töchter klammern sich verzweifelt an ihren Vater, als Beamte der Einwanderungsbehörde ihn festnehmen. Der ecuadorianische Migrant war der einzige Ernährer seiner vierköpfigen Familie in der Bronx. Die Aufnahme dokumentiert eindringlich das emotionale Trauma und die finanziellen Schwierigkeiten, mit denen die Familie konfrontiert wurde.

Dies sind nur einige Beispiele der eindringlichen Bilder, die bei der World Press Photo Ausstellung 2026 im Altonaer Museum zu sehen sein werden. Sie bieten dem Publikum hautnahe Einblicke in die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen des vergangenen Jahres.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit dem Klick auf „Beitrag anzeigen“ akzeptieren Sie die Datenverarbeitung durch Instagram. Mehr Informationen entnehmen Sie unserer Datenschutzerklärung .

Rahmenprogramm

Das Museum bietet euch 60-minütige öffentliche Führungen an mehreren Terminen an. Afterwork-Führungen ermöglichen konzentrierte Besuche nach Feierabend um 18.00 Uhr. Spezielle Führungen werden auf Deutsch, Englisch, Russisch und Ukrainisch angeboten. Die Eröffnung findet am Donnerstag, 21. Mai 2026 um 19.00 Uhr statt.

Zur Ausstellung gibt es Führungen, die den Besuchern einen Überblick über die Highlights vermitteln. Die Termine sind:

  • Samstag, 23. Mai 2026, 11.00 Uhr (ukrainisch)
  • Sonntag, 24. Mai 2026, 11.00 Uhr (deutsch)
  • Donnerstag, 28. Mai 2026, 18.00 Uhr (Afterwork-Führung; deutsch)
  • Sonntag, 31. Mai 2026, 11.00 Uhr
  • Donnerstag, 4. Juni 2026, 18.00 Uhr (Afterwork-Führung; deutsch)
  • Samstag, 6. Juni 2026, 11.00 Uhr (Filmvorführung; russisch)
  • Sonntag, 7. Juni, 11.00 Uhr (deutsch)
  • Donnerstag, 11. Juni 2026, 18.00 Uhr (Afterwork-Führung; deutsch)
  • Sonntag, 14. Juni, 11.00 Uhr (deutsch)

Für Gruppen, Studierende, Reisegruppen oder Führungen in deutscher Gebärdensprache sind Buchungen über den Museumsdienst Hamburg möglich.

Audioguide und Triggerwarnung

Ein Audioguide zur Ausstellung ist mit dem Smartphone in mehreren Sprachen abrufbar. Da einige Fotos verstörende oder belastende Motive zeigen, die beispielsweise Gewalt, sexuellen Missbrauch oder die Auswirkungen von Kriegen thematisieren, wird eine Triggerwarnung ausgesprochen. Die Bilder können traumatische Erinnerungen wecken.

Informationen zum Programm unter: World Press Photo 2026

Quelle:  Stiftung Historische Museen Hamburg

Ortsinformationen

Altonaer Museum Historische Museen Hamburg
Museumstraße 23
22765 Hamburg - Ottensen