Hamburg am Wasser erleben – Unsere Tipps

Wer über Hamburg nachdenkt oder spricht, kommt fast automatisch auf das Thema Wasser. Das ist im Ausland so, aber noch viel mehr in der Stadt selbst. Kein Wunder, wenn man sich die Zahlen ansieht: Gewässer machen mit gut 6.000 Hektar knapp 8 % der Gesamtfläche aus. Diese verteilen sich auf rund 50 Flüsse und über 20 Seen und Teiche.

Hamburg vom Wasser aus  © iStock.com/prill
Hamburg vom Wasser aus © iStock.com/prill

Was für Möglichkeiten hat man, um Hamburg am Wasser so richtig zu genießen? Man kann viel unternehmen, zum Beispiel Bootfahren, Rudern, Segeln oder eine Hafenrundfahrt machen.

Wir haben hier die schönsten Ideen für euch zusammengestellt:

1. Die Top 13 Bootsverleiher

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Egal ob Tretboot, Kanu oder SUP, an vielen Orten kann man sich Boote ausleihen. Wir haben für euch die besten Möglichkeiten, um das passende Boot zu mieten zusammengesucht. Weitere Informationen gibt es hier.

2. Bootstouren – von nostalgisch bis laut

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Ein Beitrag geteilt von Andre Marschang (@marschang_photography)

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Tourist oder Hamburger: eine Hafenrundfahrt gehört zum Touristenprogramm ganauso dazu, wie ein Besuch auf dem Michel, ein Spaziergang in der Hafencity oder ein gediegener Reeperbahn-Bummel. Wir haben einige schöne Touren für euch zusammengestellt. Weitere Informationen gibt es hier.

3. Die besten Fährfahrten in und um Hamburg

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Ein Beitrag geteilt von Carsten Pauser (@cupauser)

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Hamburg kann man ganz wunderbar auf einer Fähre erleben. Echtes Urlaubsfeeling ist entlang der Elbe und dem Hafen inklusive. Es geht an der Skyline mit den imposanten Türmen entlang, vorbei an Speicherstadt, Hafencity, Container-Terminals, Stadtvillen und Stränden. Die Hadag-Fähren starten täglich mit einem großen Angebot meist an den Landungsbrücken. Die Linie 72 führt übrigens direkt zum Lieblingshotspot Elphi. Weitere Informationen gibt es hier.

4. Ab in die Riemen: Ruderclubs

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Elbe und Außenalster bieten es an: Das Rudern hat eine sehr lange Tradition in der Hansestadt. 1844 fand hier die erste deutsche Ruderregatta statt. Noch immer wird hier mit viel Energie und gerne gerudert, daher existieren viele Vereine für Anfänger und Profis. Weitere Informationen gibt es hier.

5. Ahoi: Auf kleiner Fahrt in die Geschichte der Schifffahrt

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Die Hansestadt blickt auf eine geschichtsreiche Schifffahrt zurück. Diese lässt sich zum Beispiel im Museumshafen Övelgönne entdecken. Hier liegen beispielsweise das Feuerschiff Elbe 3, die Dampfbarkasse Otto Lauffer oder das zu einem Restaurant umgebaute Fährschiff Bergedorf. Weitere Informationen gibt es hier.

6. Mit dem Tretboot durch die Kanäle

Die Alster ist das Herz Hamburgs. Eigentlich ist es ein 56 Kilometer langer Fluss, deren Quellen etwas nördlich in Henstedt-Rehn liegt. Im 12. Jahrhundert wurde sie gestaut, als Mühlenteich für eine große Kornmühle. Im 17. Jahrhundert wurde sie schließlich in Außenalster und Binnenalster getrennt.

Heute braucht es nur einen leichten Wind und schon herrscht reger Betrieb: es fahren unzählige Segelboote hinaus, zeigen stolz ihre weißen Segel und teilen sich den Platz mit Ruderern oder Tretbootfahrern. Die Hamburger genießen dann auch das besondere schöne Grün der Umgebung.

Die Bille, Namensgeber für Stadtteile wie Billstedt oder Billwerder, führt von Linau in Schleswig-Holstein bis zur Doveelbe. Immerhin 23 Kilometer des Flusses liegen in Hamburg. Wer in Aumühle am Sachsenwald ins Kanu und steigt auf dem Fluss in Richtung City unterwegs ist, vergisst schnell, in Hamburg zu sein. Die abwechslungsreiche Strecke bietet ursprüngliche Wälder, weite Felder, aber auch das Schloss in Reinbek und idyllische Cafés mit eigenem Bootsanleger liegen an der Bille und deren aufgestauten Seen.

Aber selbst kleine Touren auf den Gewässern bieten neue Perspektiven. So ist der Stadtpark mit seinem angrenzenden Naturbad im Sommer eine der besten Adressen für Wasserratten.

Mit dem Tretboot kann man hier wunderbar sein Park-Picknick unterbrechen – oder mit ein wenig Ausdauer bis zur Alster fahren. Und es lohnt sich häufig, die Tour in die Abendstunden zu verlegen, denn dann hört man hin und wieder die Konzerte mit, die auf der nahen Freilichtbühne stattfinden.

Hamburg: Ganz nah am Wasser gebaut

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Viele Kanäle und Fleete durchziehen die Stadt – sogar ein bisschen Nordsee mit Deich zählt zu Hamburgs Gewässern. Und daraus resultiert auch einer der meistgenannten Rekorde Hamburgs: In der Hansestadt stehen mehr als 2.500 Brücken.

Das Leben pulsiert für Mensch und Tier also am Wasser, vor allem aber darauf. Damit sind aber nicht nur der Hamburger Hafen und die Schifffahrt gemeint: Hamburger nutzen die Feuchtgebiete der Stadt, um an, mit und auf ihnen eine gute Zeit zu haben. Ins Wasser sollte man allerdings nur an ausgewiesenen Stellen gehen, da Schiffsverkehr und Wasserqualität sonst das Vergnügen beeinträchtigen würden.

Die Elbe ist unbestritten die Lebensader der Stadt. Von hier aus stechen die großen Pötte los mit Touristen oder Waren aus aller Welt zurück. Aber sie ist nicht nur wirtschaftlich von großer Bedeutung, sondern eines der wichtigsten Erholungsziele Hamburgs.

Ob Sportler und Freizeitkapitäne: Der Fluss lockt viele auf den Weg aufs Wasser. Wenn man dann abends mit einem Bier an der Strandperle sitzt, sieht man Kajakfahrer und Stand-up-Paddler ihre Bahnen ziehen. Ein Stück weiter stadtauswärts liegen auf beiden Seiten kleine und große Boote und Yachten. Richtung Harburg und in Rothenburgsort sind wiederum unzählige Hausboote vertäut. Leider ist es nicht so einfach, selbst einmal auf einem Hausboot zu wohnen.

Es gibt nur begrenzte Liegeflächen, die behördlichen Auflagen sind hoch. Doch immer wieder werden neue Plätze freigegeben, so gibt es inzwischen Hausboote auf dem Eilbekkanal und in Hammerbrook. Immerhin: Einige Hausboote kann man wenigstens für ein paar Nächte mieten.

Fähren fahren und Boote bauen

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Wer die Umwelt auf einer Bootstour genießen will, ohne sich selbst anzustrengen, ist hier natürlich auch richtig. Auf der Alster fährt zum Beispiel die Weiße Flotte. Dabei darf man auch häufig einen Blick in Gärten, große Unternehmen und auf Villen in bester Lage werfen.

Auf der Elbe ist es vor allem die klassische Hafenrundfahrt, mit der Touristen an Containerterminals in Altona und der Elphi samt Hotel vorbei geschippert werden und dabei viel über die Stadt erfahren – aber auch ein wenig Seemannsgarn hören. Sparfüchse wählen für Tour eine der vielen Hadag-Fähren, die auf sieben Routen fahren und wo eine einfache Fahrt so viel kostet, wie ein Fischbrötchen. Sie führen nach Teufelsbrück oder zur Elphi – besonders schön ist aber eine Fahrt mit der Linie 62 von den Landungsbrücken bis nach Finkenwerder, vorbei am Fischmarkt, der Strandperle und dem Museumshafen in Neumühlen.

Eines ist garantiert: Wer einmal mit dem Boot unterwegs war, möchte in seiner Freizeit nichts anderes mehr machen. Der Einstieg muss dafür gar nicht so teuer sein, wenn man mit einem Faltkanu oder einem aufblasbaren Paddelboot startet. Oder man erschafft sich einfach selbst ein Boot: Bei Craftboat haben angehende Kapitäne die Möglichkeit, ein Kajak, Kanadier oder Stand-up-Paddelboard zu bauen.

Am Ende ist es ganz egal, wie man auf den Flüssen, Seen und Kanälen unterwegs ist – wichtig sind die neuen Perspektiven, die sich fern der der Straße auf Boot, Schiff oder Fähre ergeben.

Wer sich für Trinkwasser, Abwasser und das Wasserwerk intersssiert, ist bei HAMBURG WASSER richtig.

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