Hamburg im Winter: Auf dem Eis geht's ab

Niemand muss darauf warten, dass die Alster oder die Seen in Hamburg zufrieren, bis die Schlittschuhe zum Einsatz kommen. Schließlich existieren in der Stadt eine Reihe von Eisbahnen, auf denen man seine Pirouetten drehen kann. 

Schlittschuhlaufen, © iStock.com/shironosov
Schlittschuhlaufen, © iStock.com/shironosov

Am beliebtesten ist sicher die INDOO Eisarena in Planten un Blomen, die als größte Open-Air-Eisbahn Europas gilt.

Doch nicht jeder hat Lust dazu, einfach nur im Kreis zu fahren. Wie wäre es, das Kufenvergnügen mit anderen Sportarten zu verknüpfen? Ganz oben auf der Liste steht natürlich Eishockey. Aus professioneller Warte zählt Hamburg nicht zu den besten Eishockey-Städten der Republik. Am erfolgreichsten sind die Crocodiles, das Team tritt immerhin in der drittklassigen Oberliga an.

Für Amateure, die selbst mal den Puck übers Eis jagen wollen, empfiehlt sich eher die Hamburger Eishockey-Hobby-Liga (HHEHL). In der Eishockey Academy der Hamburg Musketeers können interessierte und engagierte Nachwuchsspieler ihr Leistungsniveau verbessern.

Wem Eishockey zu schnell oder körperbetont ist, findet möglicherweise Gefallen am Curling. Wer es einmal ausprobieren möchte, den Curling-Stein auf dem Eis gleiten zu lassen, kann ein Probetraining beim Curling-Club Hamburg e. V. in der Hagenbeckstraße absolvieren. Bis zu acht Personen können jeden Montag für zwei Stunden reinschnuppern, die Teilnahme kostet jeweils 30,- Euro.

Wer Freude an dem präzisen Mannschaftssport findet, kann auch Mitglied werden und es sogar in die Bundesliga schaffen.

Oder man hat eher das richtige Rhythmusgefühl und liebt den Eistanz. Dann wäre Eiskunstlauf eine gute Option und die Abteilung Eis- und Rollsport des HSV dafür eine gute Adresse. Dort werden nicht nur angehende Profis gesucht, auch Breitensportler sind willkommen – und das Alter spielt keine Rolle.

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