Corona Lockdown verlängert bis 31. Januar

Trotz des harten Lockdowns, der am 16. Dezember 2020 beschlossen wurde, ist das Infektionsgeschehen in ganz Deutschland noch immer viel zu hoch. Aus diesem Grund wurde der Lockdown bis zum 31. Januar 2021 verlängert.

© iStock.com/Naeblys
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Die im Dezember beschlossenen Regeln wurden für den Zeitraum der Verlängerung noch um weitere Maßnahmen ergänzt. Am Freitag, 8. Januar 2021, sind die erweiterten Regeln in Kraft getreten. Es wird weiterhin darauf hingewiesen, dass nicht zwingend notwendige persönliche Kontakte vermieden werden sollen. 

Erlaubt sind nur noch Treffen von einem Haushalt mit einer weiteren Person. Dies gilt für alle Kontakte zuhause und auch in der Öffentlichkeit sowie für Jugendliche und Kinder.

Ausnahmefälle bestehen hier zum einen bei Personen, zwischen denen ein familienrechtliches Sorge- oder Umgangsrechtsverhältnis besteht. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Elternteil nicht im selben Haushalt wohnt wie das Kind.

Auch Notfallbetreuungssituationen zählen zu den Ausnahmefällen. Im Rahmen von Nachbarschafts- oder Familienhilfe ist es möglich, mehrere Kinder in Kleinstgruppen zuhause zu betreuen. Das ist aber keine Ausnahme, um Kindergeburtstage oder ähnliches zu ermöglichen.

Kitas und Tagespflege haben eingeschränkt in der Zeit von 8.00 bis 15.00 Uhr geöffnet. Sofern möglich, sollten Eltern ihre Kinder bis zum 31. Januar 2021 aber nicht in die Kita geben, um generell die Zahl der persönlichen Kontakte zu reduzieren. Was möglich ist und was nicht, entscheiden die Eltern.

An den Schulen ist die Anwesenheitspflicht bis zum 31. Januar 2021 aufgehoben. Das heißt, dass die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der Lehrer und Lehrerinnen zu Hause lernen sollen. Nur wenn dies nicht möglich ist, können sie vor Ort in der Schule am Unterricht teilnehmen.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind angehalten, Home-​Office für ihre Beschäftigten zu ermöglichen.

Der Lockdown und die damit verbundenen Maßnahmen sollen dabei helfen das Infektionsgeschehen zu reduzieren um so schwere Erkrankungen und Todesfälle zu vermeiden. Auch soll das Gesundheitssystem so vor einer Überlastung geschützt werden.

Quelle: hamburg.de

Weitere Informationen zum Lockdown gibt es hier.

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