Biergärten in Hamburg: 7 Genießer-Tipps für den Sommer

Draußen sitzen und ein frisch gezapftes Bier in der Sonne trinken – das hat Tradition. Bereits zur Jahrhundertwende gab es zwischen Alster und Elbe unzählige Biergärten in Hamburg. Saison haben sie das ganze Jahr, denn in der Hansestadt beginnt der Sommer, wenn der Regen aufhört: Sobald die Sonne rausschaut, tummeln sich die Hamburger im Biergarten.

Biergarten, © iStock.com/kzenon
Biergarten, © iStock.com/kzenon

Es ist kein Wunder, dass die Biergärten in Hamburg so gut besucht sind. Draußen sitzt man einfach ungezwungener und entspannter zusammen. Dennoch müssen wir zugeben: Der Biergarten an sich ist keine Erfindung aus Hamburg, sondern entstand in München. Mit der Factory Hasselbrook darf sich im Grunde offiziell nur ein Biergarten in Hamburg so nennen. Denn nach der Biergartenverordnung von 1812 muss es im Wirtsgarten zum Beispiel einen Kiesboden und mindestens eine Schatten spendende Kastanie geben.

Uns Hamburger juckt das wenig: Hat ein Lokal einen Garten und gibt es dort Bier, dann ist es ein Biergarten. So einfach ist das! Und genau nach diesen Kriterien haben wir unsere Genießer-Tipps für Ihren nächsten Ausflug in die Biergärten in Hamburg ausgewählt. Na dann: Prost!

Landhaus Walter – Unter alten Linden im größten Biergarten in Hamburg sitzen

 
 
 
 
 
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Mit 8.000 qm Fläche befindet sich im Stadtpark am Landhaus Walter der wohl größte aller Biergärten in Hamburg. Die 1912 vom Architekten Fritz Schumacher gebaute "ländliche Wirtschaft" überstand als einziges Gasthaus im Stadtpark die Kriegsjahre. Unter den wunderschönen Linden des Biergartens finden bis zu 1.500 Gäste einen schattigen Sitzplatz, und bei Konzerten unter freiem Himmel genießen hier sogar bis zu 5.000 Gäste die frische Luft. Dazu gibt’s dann frisch gezapftes Bier und verschiedene Würste vom Grill.

Lage: Otto-Wels-Straße 2, 22303 Hamburg. Öffentliche Verkehrsmittel: U3 Borgweg, Buslinien 179/20.

Sierichs Biergarten in Hamburg – Sonnenuntergang mit Seeblick im Stadtpark

 
 
 
 
 
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Bei einer einmaligen Kulisse mit wunderschönem Blick vom Stadtparksee über die Festwiese zum Planetarium schmeckt das Feierabendbier in Sierichs Biergarten gleich doppelt so gut. Mit Selbstbedienung und 1.300 Sitzplätzen ist Sierichs in den Abendstunden der schönste aller Biergärten in Hamburg. Der fantastische Sonnenuntergang über dem Planetarium ist kaum zu toppen. Zu Fass- und Flaschenbieren oder einem Craftbeer der Landgang Brauerei gesellen sich dann auch gerne ein paar Longdrinks.

Lage: Südring 5b, 22303 Hamburg. Öffentliche Verkehrsmittel: U3 Saarlandstraße oder Borgweg; S1, S3 oder S11 Alte Wöhr.

Blockbräu Biergarten – Mit Elbblick auf der Dachterrasse des Brauhauses

 
 
 
 
 
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Obatzda, eine pikante Käsespezialität aus Bayern, gibt es im Blockbräu an den Landungsbrücken ebenso wie Büsumer Krabben. Auf der mit 1.000 qm größten Dachterrasse aller Biergärten in Hamburg können die Gäste aber nicht nur bayrische Schmankerl und naturtrübe Biere genießen, sondern auch dem Treiben auf der Elbe zuschauen. Die Brauhausküche wird täglich mit frischen, regionalen Lebensmitteln beliefert, und die hauseigenen Biere pumpt man hier aus Edelstahltanks direkt an die Zapfhähne aller Brauhausetagen.

Lage: Bei den St. Pauli Landungsbrücken 3, 20359 Hamburg. Öffentliche Verkehrsmittel: U3, S1, S3 Landungsbrücken; HVV-Hafenfähre 61, 62, 73.

Strandperle – Mit nackten Füßen im Biergarten direkt am Wasser sitzen

 
 
 
 
 
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Mit nackten Füßen im Sand an der Elbe sitzen und sich beim Blick auf die großen Pötte dem Fernweh hingeben? Die Strandperle, Hamburgs älteste Strandbar, ist wohl die norddeutscheste Interpretation aller Biergärten in Hamburg. Wer den kleinen Strand für sich haben möchte, sollte gleich morgens vorbeikommen. Ist später kein Platz zu finden, setzt man sich einfach in den Sand. Im Herbst kann die Elbe den Außenbereich sogar komplett überspülen. Bier und Fischbrötchen schmecken dann aber auch mit nassen Füßen.

Lage: Övelgönne 60, 22605 Hamburg. Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 36, Liebermannstraße oder Buslinie 112, Neumühlen; HVV-Fähre 62, Neumühlen/Övelgönne.

Alsterperle – Das gar nicht so stille Örtchen der Biergärten in Hamburg

 
 
 
 
 
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Die Alsterperle ist einer der Biergärten in Hamburg, die an der Außenalster liegen und alles andere als ein stilles Örtchen. Der Biergarten am ehemaligen Klohäuschen bildet den Mittelpunkt einer einzigartigen Open-Air-Gastronomie: Auf kleinster Fläche wird hier an sieben Tagen in der Woche gekocht und gegrillt. Unter den großen Bäumen rückt man gerne zusammen und lässt sich von den Schwänen besuchen. Und sollte es doch mal zu kühl werden, liegen Decken bereit, sodass man den fantastischen Ausblick noch länger genießen kann.

Lage: Eduard-Rhein-Ufer 1, 22087 Hamburg. Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 6 oder 17, Averhoffstraße; U3 Mundsburg.

Altes Mädchen – Der Craftbeer-Treff unter den Biergärten in Hamburg

 
 
 
 
 
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Ein bissiges Küsten IPA oder lieber einen Matrosenschluck? Hamburgs Biergarten für Craftbeer-Freunde liegt im Herzen der Schanzenhöfe am Ratsherrn-Braugasthaus "Altes Mädchen". Wer sich bei 30 Bieren vom Zapfhahn nicht sofort für eine der hauseigenen Spezialitäten entscheiden will oder kann, bestellt ein Probiertablett mit fünf Biersorten oder folgt den Empfehlungen des Biersommeliers. Dazu passende Leckereien wie Hamburger Sauerfleisch oder andere regionale Klassiker gibt’s hier natürlich auch.

Lage: Lagerstraße 28b, 20357 Hamburg. Öffentliche Verkehrsmittel: U3, S11, S21, S31 Sternschanze.

Klempaus Biergarten – Frisch Gezapftes im bayrischsten Biergarten in Hamburg

 
 
 
 
 
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Mitten im Altonaer Volkspark gab es in der Milchhalle an der Spielwiese einst kostenlos frische Milch für mangelernährte Schüler. Heute trinkt man im bayrischsten aller Biergärten in Hamburg andere Kaltgetränke, etwa ein frisch gezapftes Paulaner-Bier. Die Bäume spenden auf den Bierbänken in Klempaus Biergarten selbst an heißen Tagen ausreichend Schatten. Neben süddeutschen Spezialitäten wie Käsespätzle oder Weißwurst mit süßem Senf erfreuen hier auch lokale Leckereien wie das Hamburger Rundstück oder Matjes den Gaumen.

Lage: August-Kirch-Straße 55, 22525 Hamburg. Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 2 und 3, Stadionstraße; S3 und S21, Stellingen.

Biergärten in Hamburg: Hauptsache draußen

Im Ursprungsland der Biergärten gelten übrigens oft noch die gleichen Regeln wie vor zweihundert Jahren. So darf man in Bayern in vielen Wirtsgärten seine Brotzeit mitbringen, sofern man das angebotene Bier bestellt. Sogar die Bayerische Biergartenverordnung von 1999 bestätigt dieses Brotzeitrecht. In den Biergärten in Hamburg ist so etwas nicht üblich. Hier wird getrunken und gegessen, was nach der Bestellung auf den Tisch kommt. Eigene Speisen dürfen Sie gerne zum privaten Picknick mitnehmen, aber nicht in einer Gastwirtschaft verzehren. Doch das ist alles andere als tragisch, denn oft sind die angebotenen Speisen der Biergärten einfach grandios.

Auch sonst haben die Biergärten in Hamburg fast nur den Namen mit den süddeutschen Cousins gemein. Denn wo in München die Brauereien ihr eigenes Bier ausschenken, gibt es in den Biergärten in Hamburg mehrheitlich die Getränke bekannter Marken. Und natürlich zählen bei uns auch Beach-Clubs wie die Strandperle oder der Central Park in der Schanze sowie Gaststätten mit Tischen im Hinterhof wie das Lüttliv auf dem Gelände der ehemaligen Zinnschmelze in Barmbek als Biergarten. Hauptsache, Tisch und Stuhl stehen draußen.

Biergärten in Hamburg: Der Beach-Club Central Park

Biergarten in Hamburg: der Central Park in der Schanze (Bild: © centralpark GbR)

Sehen und gesehen werden in Hamburgs Biergärten

Hier geht es vor allem darum, auf etwas zu gucken, denn in Hamburg weiß man zu schätzen, was man hat. Direkt an der Alster laden die Biergärten in Hamburg förmlich dazu ein, auf Segelboote und Schwäne zu schauen. An der Elbe wiederum ziehen die großen Pötte vorbei, die Container-Terminals dominieren den Horizont.

Im Stadtpark geht es dagegen ums Hören: Mit ein wenig Glück findet gleich nebenan ein Open-Air-Konzert statt. Oder man schaut zu, wie die Kinder im Sand spielen und Burgen bauen – wie im wunderschönen 28Grad, dem familienfreundlichen Beach-Club in Wedel, gleich vor den Toren der Stadt. Hierher kommt man übrigens am besten mit der S-Bahn bis Wedel und dann mit der Buslinie 189 bis zur Haltestelle "Bei der Doppeleiche".

Biergärten in Hamburg: Als Zuschauer in der ersten Reihe an der Elbe

Generell gibt es an der Elbe so viele schöne Biergärten in Hamburg, dass es eigentlich unfair wäre, einen herauszupicken. Doch Altonas Balkon soll nicht unerwähnt bleiben. Am nördlichen Elbufer unterhalb des Geesthang, wo Picknickfreunde und Boules-Spieler sich über Neumühlen verlustieren, sitzt man auf einfachen Klappstühlen oder Bänken bei guten Kuchen und Getränken und kann Hunden oder Kindern beim Spielen zuschauen. Die Musik, die man hier hört, wird von Schiffshörnern gespielt. Hier tickt dann auch die Uhr ein wenig langsamer. Und das zeigt das Besondere an den Biergärten in Hamburg: Es ist nicht unbedingt das Lokal, was die Menschen lockt, sondern das Drumherum. Das beweisen die ganz unterschiedlichen Biergärten in Hamburg immer wieder aufs Neue.

Tipps zu weiteren Biergärten in Hamburg

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