Tanztriennale Hamburg: Jetzt Tickets sichern!
Kultur Theater, Oper & Ballett
Freizeit Events
Tanz auf der Bühne, im öffentlichen Raum, als Diskurs und im Alltag: Die erste Ausgabe der Tanztriennale erkundet das unglaubliche Potenzial des Tanzes – als Kunstform, als soziale Kraft, als Impuls für neue Perspektiven. Über Kulturen, Communities und Generationen hinweg lädt die Tanztriennale vom 14. bis zum 21. Juni 2026 Tanzschaffende und die breite Öffentlichkeit ein, zuzuschauen, mitzumachen, nachzudenken, ins Gespräch zu kommen und zu tanzen!
| Wann? | 14. bis 21. Juni 2026 |
| Wo? | verschiedene Veranstaltungsorte |
| Eintritt: | 28,- bis 40,- Euro, ermäßigt 16,- bis 20,- Euro |
| Tickets: | Tickets für die Tanztriennale bestellen. |
Tanz als unmittelbares Erlebnis für alle
Die Tanztriennale macht Tanz sichtbar und stärkt diese unvergleichliche Kunstform inmitten unserer Gesellschaft. Sie vereint Tanz aus Hamburg, aus Deutschland und aus vielen weiteren Ländern und Tanzkulturen auf den Bühnen Hamburgs und darüber hinaus: Veranstaltungen der Tanztriennale finden ebenfalls in Museen, auf der Skatebahn, in den Play Studios und im öffentlichen Raum statt.
Nicht als distanzierte Kunstform, sondern als eine Vielzahl künstlerischer und menschlicher Ausdrucksweisen wird Tanz nahbar und zum unmittelbaren Erlebnis für alle. Tanz gehört jedem Körper, jedem Lebenshintergrund, jeder Geschichte.
Das Motto der ersten Tanztriennale lautet: Brave Moves. Courageous Joy. Denn Mut ist eine Praxis und Freude eine treibende Kraft. Beides wächst, wenn Menschen gemeinsam tanzen.
City Parade zur Eröffnung der Tanztriennale
Am Sonntag, 14. Juni 2026, beginnt um 14.00 Uhr in Barmbek Nord die allererste City Parade. Sie verwandelt den öffentlichen Stadtraum temporär in eine Bühne und gibt Raum für neue Formen der Begegnung zwischen den Kunstschaffenden und dem Publikum.
Dabei rückt die City Parade die Vielfalt der in Hamburg lebenden Tanzkulturen und Communities in den Mittelpunkt: von Auftragsarbeiten lokaler Choreographinnen und Choreographen, Patricia Carolin Mai mit ihrer MAI:COMPANY bis hin zu Community-Tänzen, Tanzschulen, Vereinen oder Initiativen wie Die Antwort, die Contemporary Dance School Hamburg, die Erika Klütz Schule, die Lola Rogge Schule und vielen weiteren mehr.
Die City Parade markiert zudem einen besonderen Moment zwischen zwei Triennalen in Hamburg – am letzten Tag der Triennale der Photographie eröffnet sie zugleich die Tanztriennale. Aus diesem Grund beginnt die Parade am Museum der Arbeit, einem Partner im Programm der Triennale der Photographie, und bewegt sich von dort aus zum Finale in den Stadtpark.
Vorstellungsprogramm der Tanztriennale
Das Spektrum der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler der Auftaktausgabe der Tanztriennale reicht von international renommierten Kompanien bis hin zur lebendigen lokalen Tanzszene. Die ganze Woche über finden sowohl tagsüber als auch abends Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten statt. Darüber hinaus geht die Tanztriennale mit künstlerischen Interventionen in den Hamburger Stadtraum hinein. Hamburg wird zu einem internationalen Hot Spot des Tanzes.
- Das CCN Ballet de Lorraine präsentiert bei der Tanztriennale eine Triple Bill mit Choreografien von Jan Martens, Twyla Tharp und Marco da Silva Ferreira. Termine: 17. Juni 2026, 20.00 Uhr und 18. Juni 2026, 20.00 Uhr, Kampnagel.
- Ljuzem Madiljin verbindet in einem performativen Stadtspaziergang indigene Tanzrituale aus Taiwan mit zeitgenössischem Tanz. Termine: 20. Juni 2026, 15.00 Uhr und 21. Juni 2026, 15.00 Uhr.
- Das Tijmur Dance Theatre zeigt mit Ljuzem Madiljin im MARKK Museum die Neuproduktion "Living Cultural Body" über die ständige Weiterentwicklung von Kultur. Termine: 18. Juni 2026, 17.30 Uhr und 19. Juni 2026, 18.00 Uhr.
- Chen Wu-kang und Pichet Klunchun setzen sich mit südostasiatischen Tanztraditionen auseinander. Termine: 18. Juni 2026, 19.30 Uhr und 19. Juni 2026, 20.30 Uhr, Kampnagel.
- "CLAP & SLAP" von Agnietė Lisičkinaitė und Igor Shugaleev thematisiert die politische Lage in Osteuropa. Termine: 18. Juni 2026, 21.30 Uhr und 19. Juni 2026, 18.00 Uhr, Kampnagel.
- Fábio (Krayze) Januarios Stück "Musseque" erzählt von Widerstand und Freiheitssehnsucht im vom Bürgerkrieg geprägten Angola. Termine: 20. Juni 2026, 20.30 Uhr und 21. Juni 2026, 19.00 Uhr, Kampnagel.
- nora chipaumire erforscht in der Installation "DAMBUDZO" das revolutionäre Potenzial von Sprache und Bewegung. Termine: 19. Juni 2026, 20.00 Uhr und 20. Juni 2026, 20.00 Uhr, Kampnagel.
- Jefta van Dinther zeigt mit "Unearth" eine immersive Performance über den menschlichen Einfallsreichtum. Termine: 15. Juni 2026, 18.30 Uhr, 19.30 Uhr und 20.30 Uhr sowie 16. Juni 2026, 18.30 Uhr, 19.30 Uhr und 20.30 Uhr, Play Studios.
- Chiara Bersani präsentiert "Michel – the animals I am", eine Auseinandersetzung mit den Codes des klassischen Balletts aus Perspektive eines divergenten Körpers. Termine: 19. Juni 2026, 19.00 Uhr und 20. Juni 2026, 19.00 Uhr, Kampnagel.
- In "Seeking Unicorns" lädt Chiara Bersani das Publikum zu neuen Perspektiven auf Körper und Wahrnehmung ein. Termine: 21. Juni 2026, 14.30 Uhr und 17.00 Uhr, Kunsthalle.
- Chiara Frigo zeigt mit "A Human Song" eine partizipative Weltpremiere mit Hamburgerinnen und Hamburgern. Termine: 20. Juni 2026, 16.00 Uhr und 21. Juni 2026, 16.00 Uhr, Kunsthalle.
- Julien Carlier verbindet in "BETON" Breakdance und Skateboarding im iPunkt Skateland. Termine: 19. Juni 2026, 20.30 Uhr und 20. Juni 2026, 11.00 Uhr.
- Die Schweizer Company MEK zeigt mit "Same Love (site specific)" eine choreografische Entdeckungstour durch St. Georg über Vielfalt und gesellschaftliche Normen. Termine: 18. Juni 2026, 17.30 Uhr und 19. Juni 2026, 19.00 Uhr, öffentlicher Raum.
- Ricardo Urbina verknüpft in "I am different" persönliche Erfahrungen mit der Geschichte einer Muxe-Person aus Mexiko. Termine: 20. Juni 2026, 19.30 Uhr und 21. Juni 2026, 19.00 Uhr, Kampnagel.
- Regina Rossi präsentiert mit "POLIPOLIS" einen Audiowalk durch den Stadtraum für Menschen ab 11 Jahren. Termine: 16. Juni 2026, 10.30 Uhr und 17.00 Uhr sowie 19. Juni 2026, 17.00 Uhr, öffentlicher Raum.
Außerdem stehen folgende Uraufführungen auf dem Programm: Im Rahmen des Residenzprogramms Counter Balance in der Opera Stabile entsteht jeweils eine Short Creation der beiden Tandems Reiko Ohta & Joseph Simon sowie Lau Sin-Yin & germain am 20. und 21. Juni 2026. Alexei Ratmanskys "Wunderland", eine Uraufführung des Hamburg Ballett am 20. Juni 2026 in der Hamburgische Staatsoper, eröffnet die Hamburger Balletttage und findet zugleich im Rahmen der Tanztriennale statt.
Ergänzt wird das Programm der Tanztriennale durch zwei Pop Up Stücke von explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum, die in Hamburger Schulen stattfinden werden: "WUW – Wind und Wand" des Künstlerkollektivs ZINADA sowie "Tie Break" von Constantin Trommlitz.
All Moves bei den Hamburger Stiftungstagen
Tanz trifft Engagement: Am Samstag, 20. Juni 2026, um 12.00 und 13.00 Uhr bringt die Tanztriennale im Rahmen der Stiftungstage bei Hamburgs längster Tafel für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt den Rathausmarkt in Bewegung.
Mit All Moves, einem Format, mit dem die Tanztriennale bereits seit vergangenen Oktober Hamburgerinnen und Hamburger einmal monatlich zum Tanzen einlädt, gefolgt von einer tänzerischen Intervention des Bundesjugendballetts bereichert die Tanztriennale Hamburgs längste Tafel in der Sprache der Bewegung und macht das Herz der Stadt zu einem Ort der Begegnung, der Vielfalt und des gemeinsamen Erlebens.
Austausch im Forum "Collective Impact"
Ein zentrales Anliegen der Tanztriennale ist es, den Dialog und den Austausch zwischen unterschiedlichen Tanzkulturen und Communities zu fördern. Das Thema des Forums "Collective Impact" spiegelt die Überzeugung wider, dass keine einzelne Tanzkultur, Community, Institution oder Person die gegenwärtigen Turbulenzen, mit denen Kunst und Gesellschaft konfrontiert sind, allein bewältigen kann.
Im Rahmen des Forums kommen professionelle Tanzschaffende, internationale Delegationen sowie Vertreterinnen und vertreter verschiedener kulturpolitischer Netzwerke und Organisationen aus Deutschland und der Welt nach Hamburg, um sich vom 18. bis 21. Juni 2026 darüber auszutauschen, wie Tanz in seiner Sichtbarkeit und seiner künstlerischen Vielfalt gestärkt werden kann. Hier geht es auch um die gesellschaftliche Relevanz von Tanz: Welche Rolle spielt Tanz z.B. in Schulen, im Gesundheitswesen, im transformativen Denken und im sozialen Zusammenhalt?
Das Forum richtet sich sowohl an Tanzschaffende als auch an eine breite Öffentlichkeit. Es umfasst eine Vielzahl diskursiver und physischer Formate, darunter Podiumsdiskussionen, moderierte Sessions und Tanzworkshops.