Hamburgs Bauordnung 2026: Schneller, günstiger, moderner
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Ab 2026 startet Hamburg mit einer neuen Bauordnung durch – für einfacheres, schnelleres und günstigeres Bauen. Die neuen Regeln bringen mehr Flexibilität, weniger Bürokratie und setzen auf digitale Prozesse.
Was bringt die neue Bauordnung?
Die neue Bauordnung macht das Bauen in Hamburg wesentlich unkomplizierter. Genehmigungen werden schneller erteilt, für viele Gebäudearten genügt künftig eine Genehmigungsfreistellung. Auch Umbauten und Aufstockungen sind nun einfacher möglich – das spart Zeit und Kosten.
Wie profitieren Bauherren und Eigentümer?
Bauherren können viele Projekte zügiger starten. Wer bestehende Gebäude zu Wohnraum umbaut, muss nicht mehr alle aktuellen Neubaustandards erfüllen. Bestandsschutz und flexiblere Vorschriften ermöglichen kreative und ressourcenschonende Lösungen – Abriss wird oft überflüssig.
Wodurch wird innovatives Bauen gefördert?
Experimentelle Bau- und Wohnprojekte bekommen neuen Spielraum: Sogar wenn einzelne Vorschriften nicht erfüllt werden, können innovative Gebäude genehmigt werden. Kostengünstige und nachhaltige Bauweisen werden so gezielt gefördert, solange die Schutzziele eingehalten werden.
Wie funktioniert der neue digitale Bauantrag?
Der digitale Bauantrag vereinfacht alles: Anträge können gemeinsam von Bauherren, Architekten und Fachplanern online erstellt werden. Der Bearbeitungsstand ist jederzeit einsehbar, Kommunikation läuft gebündelt über das Portal. Das macht den Prozess effizienter und transparenter.
Welche Erleichterungen gibt es für nachhaltige Technik?
Wärmepumpen, E-Ladestationen und Balkonkraftwerke sind ab 2026 genehmigungsfrei. Auch kleinere Wohngebäude können mit einer einfachen Anzeige gebaut werden. Zusätzlich entfällt die Pflicht für Kfz-Stellplätze – stattdessen zählt der individuelle Mobilitätsbedarf. Das erleichtert den Ausbau nachhaltiger Technik und spart weiteren Aufwand.
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