Hamburg Olympia Bewerbung: Referendum entscheidet
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Hamburg möchte sich um Olympische und Paralympische Spiele für 2036, 2040 oder 2044 bewerben. Die Hansestadt setzt auf kurze Wege, bestehende Sportstätten und ein Festival mitten in der City. Mit einem Referendum entscheidet ihr am 31. Mai 2026 gemeinsam über die Zukunft dieses Projekts!
Was macht Hamburgs Olympia-Konzept besonders?
Hamburg plant Spiele der kurzen Wege: 82% der Sportstätten liegen in nur sieben Kilometern Radius. Ihr erreicht die meisten Wettkampforte zu Fuß, per Rad oder ÖPNV. Zwei zentrale Olympic Parks – in Altona und der City – verbinden Sport mit urbanem Leben. Die Wettkämpfe finden auf der Binnenalster, dem Heiligengeistfeld oder im Volkspark statt. Olympia wird sichtbar, nahbar und Teil eurer Stadt.
Warum wird nicht neu gebaut?
Die Hansestadt nutzt, was bereits da ist: 78% der Sportstätten existieren schon oder sind temporär. Kein Neubau entsteht ausschließlich für Olympia. Stattdessen treibt die Stadt Projekte voran, die ohnehin geplant sind – wie die Science City Bahrenfeld. Nach den Spielen wird das Olympische Dorf zum modernen Wohnquartier mit Schulen, Forschung und viel Grün. Ihr investiert in eure Zukunft, nicht in leere Arenen.
Wie profitiert ihr von den Spielen?
Olympia soll mehr Bewegung in euren Alltag bringen – besonders für Kinder und Jugendliche. Das Ziel: die "aktivste Generation aller Zeiten" aufwachsen zu lassen. Fünf Stunden Sport pro Woche in Schulen, eine Schwimmlernoffensive und mehr Angebote in Sportvereinen gehören dazu. Auch wirtschaftlich entstehen neue Jobs in Sport, Tourismus und Gesundheit. Die Spiele stärken Gemeinschaft, Gesundheit und Teilhabe – weit über 2036 hinaus.
Warum setzt Hamburg auf Nachhaltigkeit?
Hamburg hat aus 2015 gelernt: Die Spiele passen sich der Stadt an – nicht umgekehrt. Wo gebaut wird, kommen ökologische Materialien und erneuerbare Energien zum Einsatz. Mobilität bleibt emissionsarm, Infrastruktur langfristig nutzbar. Das Ziel ist nicht nur Klimaneutralität, sondern ein klimapositiver Fußabdruck. Barrierefreiheit und Inklusion sind selbstverständlich – für alle zugänglich, unabhängig von Herkunft oder Einkommen.
Wie könnt ihr mitentscheiden?
Transparenz steht im Mittelpunkt: Bürgerdialoge, digitale Formate und ein verbindliches Referendum Ende Mai 2026 geben euch die Entscheidung. Planungen, Kosten und Auswirkungen werden offengelegt. Nur mit eurer Zustimmung geht es weiter. Der DOSB prüft parallel alle Bewerberstädte – Hamburg tritt als "Hamburg Plus" mit starken Partnern in Schleswig-Holstein und bundesweit an.
Was passiert nach einem Ja?
Nach einem erfolgreichen Referendum wählt der DOSB im Spätsommer 2026 die deutsche Bewerberstadt aus. Hamburg ist bereit: mit einem durchdachten Konzept, das Nachhaltigkeit, Nähe und Zusammenhalt vereint. Die Science City wird zum lebendigen Quartier, Sportstätten bleiben nutzbar, Bewegung wird Teil eurer Alltagskultur. Olympia in Hamburg ist kein Event – es ist ein Impuls für dauerhafte Veränderung.
Mehr Inspiration und aktuelle Infos zu rund um die Stadt findet ihr jederzeit auf hamburg-magazin.de – wir halten euch auf dem Laufenden.
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