Chefs Warehouse Hamburg: Casual Fine Dining mit Sharing-Konzept

Kapstadts preisgekröntes Restaurant-Konzept bringt kreatives Sharing-Dining in die Speicherstadt. Ab 27. Februar 2026 erwartet euch Casual Fine Dining in historischem Ambiente – mit nachhaltiger Küche, regionalen Produkten und südafrikanischem Flair.

Zwei Teller mit fein angerichtetem Essen, beleuchtetes schwarzes Schild mit der Aufschrift Chefs Warehouse Hamburg
Fine Dining im Chefs Warehouse, © Liam Tomlin

Was macht das Chefs Warehouse so besonders?

Das mehrfach ausgezeichnete Gastronomiekonzept aus Kapstadt feiert seine Deutschland-Premiere in Hamburg. Seit 2014 steht Chefs Warehouse für kreative Sharing-Gerichte und nachhaltige Küche mit Herz. Die Idee: gehobene Küche ohne Förmlichkeit, aber mit höchstem Anspruch an Qualität und Kreativität. Jedes Gericht zelebriert die besonderen Eigenschaften seiner Zutaten – mutig, ehrlich und künstlerisch angerichtet.

Nachhaltigkeit im Fokus

Chefs Warehouse Hamburg setzt auf verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Der "Nose-to-Tail" und "Root-to-Fruit"-Ansatz bedeutet: Es wird alles verwertet. Die Qualität der Lieferanten hat höchste Priorität – denn 90% einer großartigen Küche macht die Herkunft der Zutaten aus. Von der Auswahl der Produzenten bis zur Energieeffizienz steht Nachhaltigkeit im Mittelpunkt.

Wie funktioniert das Sharing-Konzept?

Im Mittelpunkt steht das "Tapas for Two"-Erlebnis. In mehreren Gängen werden aufeinander abgestimmte Speisen serviert, die ihr zu zweit teilt. Frische Austern mit fruchtiger Note, cremiges Risotto in wechselnden Variationen, intensive Gemüsegerichte – global inspiriert, lokal gedacht. Küchenchef Eric Kröber interpretiert die Rezepte von Erfinder Liam Tomlin neu und setzt dabei auf norddeutsche Zutaten und handwerkliche Perfektion.

Angebote gibt es für Vegetarier und Veganer

Hier gibt es ein klares Versprechen: Alle Gerichte sind gleichwertig. Vegetarier oder Veganer zu sein bedeutet weder für euch noch für den Koch ein Opfer. Die pflanzlichen Gerichte sind genauso köstlich und aufregend wie Fisch- und Fleischgerichte. Liam Tomlin hat sich viel Mühe gegeben, für alle eine große Auswahl zu schaffen – nachhaltig im Geschmack und in der Erinnerung.

Was erwartet euch in der Bar?

Auf einer prominenten Galerie oberhalb des Restaurants findet ihr die stylische Bar. Hier könnt ihr euch mit Signature-Drinks und Snacks aus der Bakery zurückziehen. Das umfangreiche Getränkeangebot und die moderne Ausstattung laden zum Verweilen ein. Dabei behaltet ihr das Treiben im Restaurant im Blick – perfekt für entspannte Stunden vor oder nach dem Dinner.

Wer steckt hinter dem Konzept?

Liam und Janet Tomlin brachten Chefs Warehouse in Kapstadt zum Erfolg. Ihre langjährige Freundschaft mit Hamburger Gastronom Christoph Strenger machte die Dependance in der Hansestadt möglich. An seiner Seite: Roland Koch und Michael Maier von der Gastro Consulting SKM GmbH, bekannt durch east Hotel, coast by east und clouds. Die Innenarchitektur hat FORMWENDE um Florian Kienast übernommen.

Wer führt das Restaurant vor Ort?

Lina Koch übernimmt als Inhaberin und Geschäftsführerin die Gesamtverantwortung. Die ausgebildete Sommelière und ehemalige F&B-Direktorin bringt jahrelange Erfahrung aus der Spitzengastronomie mit. Als Küchenchef setzt Eric Kröber die kulinarische Vision um. Er kochte zuvor im Frankfurter Cocoon Club und im Landhaus Stricker auf Sylt – sein Knowhow genießt hohes Ansehen in der Gastroszene.

Zwei Männer und eine Frau sitzen auf einem Treppengeländer und schauen nach oben in die Kamera
v.l.n.r. Küchenchef Eric Kröber, Geschäftsführerin Lina Koch und Restaurantmanager Rajeef Jayaratnam, Pressefoto

Wo genau findet ihr das Restaurant?

Das Chefs Warehouse zieht in die historische Maschinenzentralstation in der Speicherstadt. Das denkmalgeschützte Klinkergebäude von 1887/88 liegt direkt am Sandtorkai – mitten im UNESCO-Welterbe. Die HHLA hat den im Krieg zerstörten Block beispiellos saniert. Der Neubau verbindet sich elegant mit der 140 Jahre alten Maschinenhalle aus rotem Backstein.

Was macht die Location so reizvoll?

Die Räume erstrecken sich über den minimalistischen Neubau und die loftartige historische Halle. Ein Lichthof verbindet beide Bereiche und schafft spannende Blickachsen. Durch die Fenster genießt ihr das HafenCity-Panorama. Die Einheiten grenzen im Süden an die Magellan-Terrassen, im Norden ans Brooksfleet – ein architektonisches Juwel mit Industrie-Charme und Geschichte.

Lust auf mehr kulinarische Entdeckungen in der Hansestadt? Wir von hamburg-magazin.de zeigen euch noch viele weitere Restaurant-Highlights.

Quelle:  Chefs Warehouse Hamburg

Unser Test

Wir durften das neue Chefs Warehouse in der HafenCity testen – und waren ehrlich gesagt schon beim Eintreten begeistert.

Industrial Design trifft Wohlfühlatmosphäre

Blick in das Restaurant Chefs Warehouse Hamburg
Chefs Warehouse Hamburg, © hamburg-magazin.de / Annika Crapa

1700 Quadratmeter voller Charakter: Industrial Style mit hohen Decken, viel schwarz, Beton und warmen Holzelementen. Dazu eine riesige, üppige Innenbepflanzung, die dem Raum trotz seiner Größe eine überraschend angenehme, entspannte Atmosphäre verleiht. Hier fühlt man sich sofort wohl. Ein echtes Statement ist auch der massive Community Table aus Holz – über 800 Kilo schwer und definitiv das Herzstück des Raumes. Insgesamt finden in dem Restaurant 180 Gäste Platz, ohne dass es sich jemals laut oder hektisch anfühlt.

Ihr habt die Wahl zwischen Fauna und Flora

Rote Bete Tarte Tatin
Rote Bete Tarte Tatin, © hamburg-magazin.de / Annika Crapa

Kulinarisch habt ihr die Wahl zwischen dem Menü Fauna mit Fleisch und Fisch oder dem vegetarischen Menü Flora. Besonders schön: Das Menü soll alle anderthalb Monate saisonal angepasst werden – es bleibt also spannend. Natürlich könnt ihr die Bestandteile des Menüs auch einzeln bestellen und variieren.

Signature Dishes & Überraschungsmomente

Rotkohl mit Sesam und Endivie
Rotkohl mit Sesam und Endivie, © hamburg-magazin.de / Annika Crapa

Schon der Auftakt war besonders: ein zartes Brioche mit gebrannter Apfel-Butter und Cashew-Emulsion – eine interessante Abwechslung zu den üblichen Sauerteigbroten.

Das Gamefish Crudo von der Gelbflossenmakrele war wunderbar zart und fein abgestimmt, während die vegetarische Rote-Bete-Tarte-Tatin mit ihrer Aromatik beeindruckt hat.

Das Sellerie-Risotto – nicht umsonst Signature-Dish des aus Kapstadt stammenden Konzepts – war cremig, intensiv und absolut auf den Punkt. Und dann der sous-vide gegarte Rotkohl: Für uns persönlich hat er mit seinem tiefen, intensiven Aroma sogar den Fleischgang mit den Ochsenbäckchen übertroffen.

Süßes Finale & besondere Drinks

Teller mit Dessert und ein Kaffee
Sweets im Chefs Warehouse, © hamburg-magazin.de / Annika Crapa

Ein absolutes Highlight zum Schluss: die Crispy Chocolate Ganache – ein Traum für Schokoladenliebhaber – und das unglaublich intensive Lemon Posset, das perfekt die Balance zwischen Süße und Frische gehalten hat.

Dazu eine tolle Auswahl südafrikanischer Weine. Wer alkoholfrei genießen möchte, sollte unbedingt den Sparkling Tea probieren – eine großartige Alternative.

Unser Fazit

Das Chefs Warehouse ist mehr als nur ein neues Restaurant. Es ist ein durchdachtes Gesamtkonzept aus Raum, Atmosphäre und Kulinarik – und definitiv eine Empfehlung für alle, die besondere Genussmomente lieben.

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Ortsinformationen

Chefs Warehouse Hamburg
Am Sandtorkai 29
20457 Hamburg - HafenCity