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Störtebeker Denkmal am Großen Grasbrook

Klaus Störtebeker (geboren um 1360, gestorben laut Überlieferung am 20. Oktober 1401), war ein berühmter Hamburger Pirat und Seeräuber. "Gottes Freund, der Welt Feind" – diese Inschrift trägt der Stein, auf dem die Statue des bekannten Piraten am Großen Grasbrook in der HafenCity steht.

Störtebeker Denkmal am Großen Grasbrook, © hamburg-magazin.de
Störtebeker Denkmal am Großen Grasbrook, © hamburg-magazin.de
Stolz und aufrecht blickt die Statue des listigen Seeräubers Klaus Störtebeker in die Ferne, und dazu hat er allen Grund – schließlich soll er zu Lebzeiten den reichen Kaufleuten mit seinen Beutezügen immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Als er schließlich besiegt und zum Tode verurteilt wurde, bot das Stoff für etliche Legenden.

Man sagt, er habe mit dem Scharfrichter die Bedingung ausgehandelt, dass dieser alle anderen Piraten begnadige, an denen Störtebeker nach seiner Enthauptung noch entlanglaufen könne. An elf Männern soll der Kopflose noch vorbeigestolpert sein, bevor ihn der Henker gewaltsam zu Fall brachte; später brach er dann sein Versprechen und vollstreckte das Todesurteil an allen gefangenen Seeräubern. Deswegen, so heißt es, spukt Störtebeker heute noch in der Hansestadt und sinnt auf Rache.

Künstler: Hansjörg Wagner
Ort: Großer Grasbrook
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