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Helfer in der Hunde-Not

Leider gibt es immer mal wieder Hundebesitzer, die nicht mit ihrem Tier klarkommen. Sie haben möglicherweise unterschätzt, wie viel Arbeit die Hundeerziehung macht. Oder der Hund ist viel größer geworden als erwartet, obwohl er als Welpe doch so klein und niedlich aussah. Oder der Hund bereitet Schwierigkeiten im Alltag. Aufgrund von Überforderung werden diese Hunde dann häufig ins Tierheim gebracht.
Hund adoptieren, © iStock/damedeeso
Hund adoptieren, © iStock/damedeeso

Hamburger Tierschutzverein betreibt an der Süderstraße das größte Tierheim der Stadt. Jedes Jahr werden dort rund tausend Hunde aufgenommen, gepflegt und bei Bedarf von einem Arzt behandelt. Dort warten sie sehnsüchtig auf ein neues Zuhause. Daher sei an dieser Stelle gesagt: Wer etwas zum Liebhaben sucht, wird dort sicher fündig. Es muss nicht immer ein Rassehund vom Züchter sein.

Aber zum Glück landet in Hamburg nur ein kleiner Teil der Hunde im Tierheim. Dafür müssen alle Fellnasen irgendwann einmal zum Tierarzt – sei es für eine Impfung oder weil sie zum Beispiel etwas Falsches gefressen haben. Denn leider kommt es immer mal wieder vor, dass in Hamburg Giftköder gefunden werden. Meldungen darüber findet man zum Beispiel in Tageszeitungen, auf der Website Hunde in Hamburg oder in Facebook-Gruppen. Für den Fall, dass schnelle Hilfe nötig wird, hat die Tierärztekammer Hamburg unter der Nummer 040/43 43 79 einen Notfalldienst organisiert. Auch der Tierrettungsdienst, der Nottierarzt oder der Tiernotruf sind schnell vor Ort. Übrigens kann man auch selbst eine Menge tun, bevor der Notarzt eintrifft. Einen entsprechenden Erste-Hilfe-Kurs am Hund bietet zum Beispiel der Arbeiter-Samariter-Bund an.

Ortsinformationen

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstraße 399
20537 Hamburg - Hamm
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