Outfit: Vom Partyfummel bis zum edlen Zwirn

Queer Hamburg

© Boutique Bizarre

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Es ist ein albernes Klischee, dass Homosexuelle immer in extravaganter Kleidung herumlaufen – oder sehen Sie in der S-Bahn regelmäßig Männer mit Pailletten auf der Bluse und Frauen im Smoking? Der Alltag ist für die meisten Hamburger modischer Mainstream – und das gilt eben auch für LGBTs. LGBT steht für "Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender", also Schuwule, Lesben und alle die sich irgendwo dazwischen sehen. Doch ab und zu darf es eben doch ein bisschen mehr sein, zum Beispiel wenn man das richtige Outfit für Pride Week und CSD, für das Stadtfest St. Georg, den WinterPride-Weihnachtsmarkt oder für die vielzähligen Partys braucht.

Wenn es ein bisschen Lack und Leder sein darf, ist die Boutique Bizarre an der Reeperbahn sicher eine gute Anlaufstelle. Hier gibt es Heißes für drunter, drüber – und drinnen. Wem der Look von Conchita Wurst beim ESC 2019 gefallen hat: Hier gibt es die Zutaten. Bei Bruno's in der Danziger Straße 70 finden vor allem männliche Kunden die ganze Palette an Klamotten und Accessoires. Großes Augenmerk liegt hier auf der Rubrik Fetisch, Harness und Leder. Aber auch ganz klassische Tennissocken, T-Shirts und Boxershorts können hier erworben werden – aber deshalb geht man ganz sicher nicht in den äußerlich unscheinbaren Laden.

Heinemann Hamburg war viele Jahre eine perfekte Anlaufstelle für Musiker-, Show-Garderobe und Vereinskleidung. Der Laden an der Kastanienallee hat zwar inzwischen seine Pforten geschlossen – aber online darf man sich weiterhin Glitzerjacken und coole Anzüge bestellen.

Federboas findet man häufig bei Kostümverleihern, zum Beispiel bei Haertels Faschingswelt in der Esplanade oder im Kostümverleih Hamburg in der Casper-Voght-Straße 83. Wer seine Klamotten lediglich aufpimpen will, findet im Kreativ Markt Hamburg oder bei idee viele Utensilien.

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