Hamburg: Jede dritte Ehe wird geschieden – was man bei einer Scheidung beachten muss!

Gesundheit & Lebenshilfe

Vor Gericht, © hamburg-magazin.de

Vor Gericht, © hamburg-magazin.de

Mittlerweile ist jedes dritte Ehepaar in Hamburg von einer Scheidung bedroht. Wenn sich Streitereien in der Ehe häufen oder der Verdacht auf einen Betrug seitens des Partners besteht, ist das Vertrauen in einer Ehe meistens dahin. So kommt es in Hamburg immer häufiger zu Scheidungen. Dabei sind es gerade junge Ehepaare, die sich nach kurzer Zeit wieder scheiden lassen. Wer zum ersten Mal verheiratet ist, hat beim Thema Scheidungen in der Regel einige offene Fragen.

Doch lässt sich eine Scheidung fast immer nach dem selben Verfahren vollziehen. So gibt es ein paar Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um eine Scheidung auch rechtskräftig zu machen. Von einer einjährigen Trennungszeit bis hin zu einer Blitzscheidung gibt es in Deutschland einige Verfahren, die eine Aufhebung des Ehebunds ermöglichen.

Um sich einen besseren Überblick von den Möglichkeiten einer Scheidung zu machen, haben wir Ihnen einen Überblick zusammengestellt. So wird es möglich sich mit folgenden Ratgeber einen Einblick von dem Verfahren einer Ehescheidung zu machen. Je nach Trennungsgrund und gemeinsamen Konsens können sich dabei ganz unterschiedliche Möglichkeiten ergeben.

Der Regelfall einer Scheidung

Erst die Hochzeit, dann die Scheidung – Für gewöhnlich gilt in Deutschland das Zerrüttungsprinzip, wenn es darum geht eine Eheschließung wieder aufzuheben. Dabei kann eine Ehe nur dann geschieden werden, wenn diese auch tatsächlich gescheitert ist. Hierbei muss zunächst eine einjährige Trennungszeit bestehen, um eine Ehe wieder aufzuheben. Wenn ein Partner sich gegen eine Scheidung wehrt, können es auch bis zu drei Jahren Trennungszeit sein, die es bis zu endgültigen Scheidung braucht.

Härtefälle bilden eine Ausnahme für eine Scheidung

Bei einem Härtefall kann eine Scheidung auch ohne Trennungsjahr vollzogen werden. Bei einer Scheidung durch einen Härtefall spricht man in Deutschland auch von einer Blitzscheidung. Blitzscheidungen sind dabei vor allem in Hamburg in den letzten Jahren immer öfters gezählt worden. Einem Härtefall kann durch mehrere Faktoren beeinflusst werden: Physische und psychische Gewalt in der Ehe, Untreue und die Verschwendung von finanziellen Ressourcen sind die häufigsten Gründe für eine Härtefallscheidung.

Hierbei gilt es allerdings einige Beweise für einen Härtefall vorzulegen. Bei vielen Blitzscheidungen in Hamburg helfen mittlerweile auch die Ermittlungen von Privatdetektiven weiter. Die Detektei Hamburg liefert im Fall eines Ehebruchs Beweise, die für eine Blitzscheidung vor Gericht ausreichen. Kann der Ehepartner auf frischer Tat beim Ehebruch ertappt werden, sind dies sehr sichere Beweise, die für eine Härtefallscheidung benötigt werden.

Was versteht man unter einem Härtefall?

Der Missbrauch von Alkohol und Drogen kann unter Umständen eine Härtefallscheidung rechtfertigen. Hierbei muss der betroffene Ehepartner jedoch alle Therapieversuche ablehnen. Auch bei Gewalt in der Ehe ist zu differenzieren. Ein Angriff aus einem Streitgespräch muss noch lange keinen Grund für einen Härtefall ausmachen. Nur bei häufigen Tätlichkeiten und Misshandlungen, die eine Anzeige münden, gelingt es eine Blitzscheidung einzuleiten. Der Ehebruch durch einen Seitensprung ist dabei häufig ein Grund für einen Härtefall. Dabei ist ein Ehebruch in der ehelichen Wohnung oder ein homosexuelles Verhältnis zweifelsfrei ein Härtefall. Auch eine Schwangerschaft mit einem anderen Partner kann ein Eheverhältnis sofort auflösen.

Anzeige