Vegan in das neue Jahr starten: Der Veganuary

Vegan + Januar auf Englisch = Veganuary! Wir klären auf, was es mit der Aktion, bei der man sich 30 Tage lang ohne tierische Produkte ernährt, auf sich hat.

Leckeres Gemüse, © pixabay.com / Engin Akyurt
Leckeres Gemüse, © pixabay.com / Engin Akyurt

Wer im Internet unterwegs ist, wird in den letzten Tagen schon öfter vom "Veganuary" gehört haben, bei dem jetzt viele mitmachen. Auch verschiedene Supermärkte preisen ihr veganes Sortiment aktuell besonders an. Wieso ist das so?

Der Veganuary besteht eigentlich schon seit 2014 und ist eine Kampagne einer gemeinnützigen Organisation aus Großbritannien. Es geht darum, dass viele Menschen dazu motiviert werden sollen, sich für einen Monat vegan zu ernähren – und diese Ernährungsweise dann vielleicht eigenmächtig zu verlängern.

Mit steigendem Angebot veganer Produkte gewinnt auch diese Aktion im letzten und in diesem Jahr immer mehr Beachtung. Der Januar eignet sich besonders gut, da wir uns sowieso meistens den ersten Monat des Jahres als symbolischen Beginn neuer, besserer Gewohnheiten aussuchen. Der Neujahrsvorsatz, gesünder zu leben, passt hervorragend zum Ansatz des Veganuary.

2024 haben über 1,8 Millionen Menschen mitgemacht und sich 30 Tage ohne Fleisch, Fisch, Eier, Käse und Milch ernährt. Die Organisation schätzt die Teilnahmer an dem Vorsatz ohne Nutzung ihrer Angebote sogar auf 25 Millionen Menschen. Es ist also definitv machbar, denn wie schon erwähnt, vergrößern viele Supermärkte ihr ohnehin schon großes veganes Angebot im Januar. Ob vegane Nuggets, Burger-Patties oder Pflanzendrinks für den Kaffee – die Auswahl wächst stetig.

Doch der Veganuary hat nicht nur individuelle Vorteile. Auch die Umwelt und das Klima profitieren davon, wenn Menschen auf tierische Produkte verzichten. Studien zeigen, dass eine vegane Ernährung den CO2-Ausstoß reduziert, weniger Wasser verbraucht und die Abholzung von Wäldern eindämmt. Für viele ist der Umweltaspekt ein wichtiger Grund, sich auf das Experiment einzulassen.

Aber auch auf einen netten Restaurantbesuch müsst ihr nicht verzichten. In Hamburg gibt es tolle vegane Restaurants und viele andere Lokale, die vegane Varianten ihrer Gerichte anbieten. Wer lieber gemütlich zu Hause speisen möchte, kann zudem auf Lieferdienste zurückgreifen, die inzwischen zahlreiche vegane Optionen anbieten.

Wir haben beispielsweise schon einmal über 10 tolle vegane Restaurants in der Hansestadt berichtet. Sehr lecker ist Brammibal's in Altona und im Schanzenviertel: Hier gibt es extrem leckere und ausschließlich vegane Donuts. Im Januar gibt es unter anderem den Choc Hazelnut Caramel Donut, sollte man sich nicht entgehen lassen!

Wer sich selbst ausprobieren möchte, findet im Internet zahlreiche Rezepte für vegane Gerichte, die oft überraschend einfach zuzubereiten sind. Von klassischen Pastagerichten über cremige Currys bis hin zu leckeren Desserts ohne tierische Produkte – die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Plattformen wie Pinterest oder vegane Foodblogs bieten Inspiration für jede Gelegenheit.

Vielleicht entscheiden sich jetzt noch einige von euch, mitzumachen, denn es ist nie zu spät! Egal, ob ihr nur für einen Monat dabei seid oder vielleicht sogar länger – jeder Schritt zählt, um sich selbst, der Umwelt und den Tieren etwas Gutes zu tun. Probiert es aus!

Ausgewählte Firmeneinträge zu "Obst und Gemüse"


191 Ergebnisse (Seite 1 von 64)

Hier findet ihr weitere Einträge
Weitere Empfehlungen