Gemeinsam unterwegs im Fahrradclub

Sport & Fun

Mit dem Rad zur Arbeit, © ADFC/AOK

Mit dem Rad zur Arbeit, © ADFC/AOK

Der Altonaer Bicycle-Club (ABC) von 1869/80 ist einer der ältesten Sportvereine Hamburgs – laut eigenen Angaben sogar Deutschlands und der ganzen Welt. Das Anliegen des Clubs ist es, den vielfältigen historischen Spuren nachzugehen, die Fahrräder und der Radsport hinterlassen haben. Darüber hinaus restaurieren Clubmitglieder historische Fahrräder, beschäftigen sich mit der clubeigenen Vergangenheit und vielen anderen Aspekten der Fahrrad- und Radsportgeschichte. Und natürlich wird viel Rad gefahren, trainiert und an Sportveranstaltungen teilgenommen. Die Mitglieder treffen sich außerdem regelmäßig zu Ausfahrten auf historischen Fahrrädern, um so auch – in einer Linie mit den Gründungsvätern – die unwiderstehliche Ästhetik des Fahrrads zu propagieren.

Ganz anders dagegen der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC). Der Verkehrsclub setzt sich für mehr Radverkehr, Sicherheit und Umweltschutz im Verkehr ein – und bietet für über 175.000 Mitglieder einen umfangreichen Service: Im Mitgliedsbeitrag von derzeit 56 Euro pro Person sind sowohl die ADFC-Pannenhilfe enthalten als auch eine Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung für Menschen, die mit dem Rad, dem öffentlichen Personenverkehr (in Verbindung mit dem Fahrradtransport) oder zu Fuß unterwegs sind. Aber natürlich geht es beim ADFC auch um die Freude am Radfahren: Der Club hilft zum Beispiel mit Information zu Radtouren und gibt ein eigenes Magazin für seine Mitglieder heraus.

Der Radsportverband Hamburg (RVH) mit seinen derzeit rund 2.500 Mitgliedern integriert als Dachverband 27 Radsportvereine in Hamburg, mit zum Teil höchst unterschiedlichen Radsportdisziplinen. Dazu gehören beispielsweise Straßensport, Bahnrennsport, Querfeldein, aber auch Radwandern oder BMX. Der Verein organisiert Rennen und leitet deren Ablauf. Gerade Freizeitsportler finden hier viele Möglichkeiten, sich einzubringen.

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