Joggen in Hamburg: An, über und unter der Elbe

Ob kurze Runde vor der Arbeit oder langer Lauf am Abend: Wer gerne joggen geht, findet überall in Hamburg feine Spots für jede Gelegenheit. Eigentlich braucht man dafür auch nicht viel mehr als gute Laufschuhe und – je nach Wetterlage – passende Kleidung. Aber Hamburg bietet nicht nur feine Strecken, sondern vor allem eine tolle Aussicht dabei. Wer mit offenen Augen durch die Gegend rennt, lernt die schönste Stadt der Welt noch besser kennen. 

Joggen an der Elbe, © iStock.com/lzf
Joggen an der Elbe, © iStock.com/lzf

Eine unserer Lieblingsrouten verläuft entlang der Elbe, aber damit meinen wir nicht den schönen Weg vom Altonaer Balkon in Richtung Teufelsbrück, an einigen Stellen entlang der Elbchaussee und dann auf dem Rückweg am Jenischpark vorbei. Diese Route ist zwar auch genial, aber wir wollen in die andere Richtung starten. 

Los geht’s an den St.-Pauli-Landungsbrücken. Hier stehen genügend Parkplätze zur Verfügung, auch zwei Bahnlinien halten hier. Auf der Elbpromenade geht es dann etwa 1,2 Kilometer entspannt in Richtung Elbphilharmonie. Weiter führt der Weg noch einmal 1,5 Kilometer über die Straßen Am Kaiserkai, Am Dalmannkai und über die Magdeburger Brücke zur Hafencity Universität. Jetzt rechts über die Brücke Baakenhafen, dann gleich links die Baakenallee entlang, am Ende kurz rechts bis zur Haltestelle Elbbrücken. Insgesamt vier Kilometer liegen an dieser Stelle hinter uns. 

Weiter im Programm: Die Norderelbe immer geradeaus, bis die Straße in den Veddeler Damm übergeht. Noch ein Stück über die Argentinienbrücke, anschließend rechts über den Reiherdamm und der Straße bis zum Ende folgen. Hier wartet nun der St.-Pauli-Elbtunnel. Aber bitte nicht den Fahrstuhl nehmen, denn es handelt sich ja um Lauftraining. Die Treppen führen 21 Meter unter die Erde, dann 426 Meter unter der Elbe hindurch und schließlich auf der anderen Seite wieder per Treppe an die Oberfläche.

Vom Ausgang verläuft die Strecke ein bisschen nach rechts zu den Landungsbrücken. Rund elf Kilometer haben die Jogger jetzt in den Beinen – die Treppen nicht eingerechnet. Bei kaum einer anderen Route in der Stadt bekommen Sportler so viel von dem geboten, was Hamburg ausmacht. 

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