Hamburg führt weitgehend 2G-Plus ein

Vor dem Hintergrund des dynamischen Infektionsgeschehens unter Eindruck der Ausbreitung der Omikron-Variante, hat der Senat beschlossen, die bisherige 2G-Regelung weitgehend durch 2G-Plus zu ersetzen.

Hamburg führt weitgehend 2G-Plus ein, © iStock.com/DMEPhotography
Hamburg führt weitgehend 2G-Plus ein, © iStock.com/DMEPhotography

In den folgenden Einrichtungen und für die folgenden Angebote wird ein obligatorisches 2G-Plus-Zugangsmodell eingeführt:

  • allgemeine Veranstaltungen,
  • touristische Stadtrundfahrten und Hafenrundfahrten,
  • Messen und Ausstellungen im Sinne der Gewerbeordnung,
  • Dienstleistungen der Körperpflege und Körperhygiene (nicht im Friseurhandwerk und bei der Fußpflege),
  • Prostitutionsangebote (bereits jetzt im 2G-Plus-Modell),
  • Gaststätten und ähnliche Einrichtungen,
  • Beherbergung und Abfertigung von Kreuzfahrtschiffen,
  • Freizeiteinrichtungen und Gästeführungen (nicht bei Angeboten im Freien),
  • Kulturelle Einrichtungen, wie z. B. Theater, Konzerthäuser, Oper, Kino (nicht in Museen, Bücherhallen, Ausstellungshäusern, Gedenkstätten),
  • Sportveranstaltungen vor Publikum,
  • Volksfeste,
  • Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, nur soweit sie der Freizeitgestaltung dienen,
    • Sportbetrieb, Schwimmbäder, Fitnessstudios, andere Sportangebote, jeweils nur in geschlossenen Räumen,
  • Spielbank, Spielhallen und Wettvermittlungsstellen,
  • Seniorentreffpunkte und –gruppen.

Im Einzelhandel bleibt es bei den bestehenden Regeln. Auch in Außenbereichen von zoologischen und botanischen Gärten sowie in Tierparks bleibt es bei den geltenden Regeln.

Zugangsvoraussetzungen

Die Zugangsvoraussetzungen des 2G-Plus-Zugangsmodells entsprechen den Voraussetzungen des 2G-Modells (geimpft, genesen, einschließlich der bisher geltenden Ausnahmen, insbesondere für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre) ergänzt um die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises, auch für geimpfte und genesene Personen.

Von der Testpflicht sind im 2G-Plus-Zugangsmodell Personen ausgenommen, die eine Auffrischimpfung erhalten haben. Auch Kinder und Jugendliche, die in der Schule seriell getestet werden, sind von der Testnachweispflicht befreit.

Veranstaltungen

Darüber hinaus werden die Teilnehmerzahlen für allgemeine Veranstaltungen sowie Sport mit Publikum auf 200 Personen (innen) und 1.000 Personen (außen) abgesenkt.
Für Kulturveranstaltungen gilt eine Obergrenze von 1.000 Personen. Bei festen Spielstätten (Konzerthäuser, Theater, Musicalstätten, u ä.) mit entsprechenden Lüftungs- und Hygienekonzepten können über eine gesonderte Genehmigung die bestehenden Kapazitäten weiterhin genutzt werden.

Überregionale Großveranstaltungen (Bundesliga-Spiele) müssen ohne Publikum stattfinden.

Inkrafttreten

Die Regelungen sollen am kommenden Montag, den 10. Januar 2022, in Kraft treten, sofern die zu erwartenden Empfehlungen der Expertenkommission der Bundesregierung und die Beschlüsse der kommenden Ministerpräsidentenkonferenz am 7. Januar 2022 keine anderen Ergebnisse haben.

Quelle: Senatskanzlei Hamburg

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