Stadtteil Eppendorf

Stadtteile

Der Stadtteil Eppendorf liegt im Bezirk Hamburg-Nord dort, wo das Flüsschen Tarpenbek und die Alster zusammentreffen, auf einer Fläche von 2,7 km². Hoheluft-Ost und der Eppendorfer Baum werden bis zum Klosterstern meist zum Stadtteil dazu gerechnet.

Hamburgs ältestes Dorf wurde erstmals im Jahre 1140 als "eppenthorp" urkundlich erwähnt und im 14. Jahrhundert von Graf Adolph VII an das Kloster Herwadeshude verkauft, mit der Reformation kam es zum Johanniskloster. 1768 verzichtete der dänische König auf seine Ansprüche auf das Gebiet und die Kirche. Im 19. Jahrhundert ließen sich viele wohlhabende Hamburger mit ihren Landsitzen hier nieder. Auch der Kurbetrieb "Beim Andreasbrunnen", dessen Wasser als besonders heilträchtig galt, war ein Anziehungspunkt. Das Allgemeine Krankenhaus im Norden des Stadtteils wurde 1885 gegründet, 1934 wurde daraus das Universitätsklinikum Eppendorf, das international einen ausgezeichneten Ruf genießt. Seit 1894 gehört Eppendorf als Stadtteil zu Hamburg. Heute gilt Eppendorf mit seinen herrschaftlichen Altbauten und idyllischen Kanälen als schicke und teure Wohngegend.

Die für Hochzeiten sehr beliebte Kirche St. Johannis hat mit ihrem alten Fachwerksgebäude etwas von einer romantischen Dorfkirche. Der ursprünglich aus runden, unbehauenen Feldsteinen bestehende Kirchturm wurde 1751 mit Ziegelsteinen quadratisch ummauert.

Nur wenige Meter entfernt ist "Alma Hoppes Lustspielhaus", Bühne für politisch-satirisches Kabarett, wo das gleichnamige Hausensemble mit eigenen Produktionen sein Publikum zum Lachen bringt.

Das Geburtshaus des Hamburger Schriftstellers Wolfgang Borchert (1921-1947) in der Tarpenbekstraße 82 ist Ausgangspunkt zahlreicher historischer Rundgänge, unter anderem zur Subbühne, einem unterirdischen Luftschutzbunker unter dieser Straße, der als Ausstellungs- und Theaterraum genützt wird.

Im beliebten Hayns Park sind neben dem Kleinkind-Planschbecken und den zum Grillen einladenden Wiesen die Bootsverleihe für Besucher besonders interessant. Nicht weit ist der Eppendorfer Mühlenteich, in dem die Alsterschwäne den Winter verbringen. Das aufwändig renovierte Holthusenbad aus dem Jahr 1914 ist ein besonders schönes Bad mit einem großem Wellness-Angebot und ganzjährig geöffnetem Außenbecken.

Am Eppendorfer Marktplatz beginnt die Eppendorfer Landstraße, wo viele Restaurants, Bars, Cafés und schöne Geschäfte zu finden sind. In der gemütlichen Einrichtung der ehemaligen Dorfschänke genießen die Gäste des Restaurant Klopstock an der Eppendorfer Landstraße 165 eine ausgezeichnete, typisch hanseatische Küche zu moderaten Preisen. Die Konditorei Lindtner an der Nummer 88 ist ein klassisches Kaffeehaus in einem typischen Eppendorfer Gründerhaus und berühmt für seine köstlichen Süßspeisen: Baumkuchen, Torten, erlesene Pralinen und edles Marzipan. Den besten Streuselkuchen der Stadt gibt es im gemütlichen "Petit Café" in der Hegestraße.

Das mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Restaurant "Piment" am Lehmweg serviert Fischspezialitäten sowie ausgezeichnete französische und marokkanische Küche in schlichtem, aber gemütlichen Ambiente. Mit ebenfalls einem Stern dekoriert ist Cornelia Poletto, die in ihrem Restaurant "Poletto" in der Eppendorfer Landstraße feine italienische Küche präsentiert. Ein kulinarischer Ausflug nach Fernost ist der Besuch im Saigon in der Martinistraße 14, wo vietnamesische Köstlichkeiten von jungen Damen in Landestracht serviert werden.

Das Kaufrausch in der Isestraße ist ein Mini-Luxuskaufhaus im Herzen Eppendorfs. Seit über 20 Jahren ein beliebter Treffpunkt für alteingesessene Hamburger und ein echter Geheimtipp für Gäste aus aller Welt, sind hier Schmuck und Uhren, Lederwaren, Bekleidung und Accessoires zu kaufen. In der Marsbar im Erdgeschoss kann man eine gemütliche Shoppingpause einlegen.


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