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Hochzeitsplanung in Standesamt und Kirche

Mit der Hochzeitsplanung sollte man frühzeitig beginnen. Steht der Entschluss erst einmal fest, gehören zu den ersten Schritten, die Anmeldung der beabsichtigten Eheschließung beim Standesamt und – sofern eine kirchliche Hochzeit geplant ist – auch bei der Kirche.
Heiraten in Hamburg, © JMG  / pixelio.de
Heiraten in Hamburg, © JMG / pixelio.de

Für das Standesamt benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Einen gültigen Pass oder Personalausweis
  • Eine Abstammungsurkunde (erhältlich beim Standesamt Ihres Geburtsortes) oder als Alternative: Eine Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern 
  • Eine Aufenthaltsbescheinigung vom Einwohnermeldeamt
  • Trauzeugen können Sie zwar nach wie vor benennen, sind aber nicht mehr zwingend vorgeschrieben. Haben Sie Kinder oder ist einer der Partner noch nicht volljährig, werden weitere Unterlagen benötigt. Besitzt ein Ehepartner nicht die deutsche Staatsbürgerschaft, wird ein Ehefähigkeitszeugnis benötigt (erhältlich bei der zuständigen Botschaft/Konsulat).
  • Für Trauung und Stammbuch fallen Kosten an, die Sie beim Standesamt erfragen können.

Für die kirchliche Hochzeit benötigen Sie folgende Unterlagen

  • Taufscheine (maximal sechs Monate alt), erhältlich bei den jeweiligen Taufpfarrämtern
  • Personalausweis 
  • Kosten fallen in der Regel keine an. Der Termin für die kirchliche Trauung sollte rechtzeitig festgelegt werden, insbesondere, wenn er in die Sommermonate fällt. Denn Sie werden unter Umständen nicht die einzigen sein, die sich für die schönste Jahreszeit entschieden haben.

Bitte bedenken Sie auch, den Verlauf der Trauungszeremonie rechtzeitig zu planen:

  • Lieder
  • Trauspruch
  • Fürbitten
  • Lesung …
  • Vor der Trauung sind Sie verpflichtet, ein Traugespräch mit dem zuständigen Pfarrer durchzuführen. Dabei können Sie auch gleich den Ablauf des Traugottesdienstes besprechen. Ebenso wird man Sie nach der künftigen Ehe und nach Ihrer Partnerschaft befragen. Das Gespräch ist in der Regel recht locker geführt. Die gesprächsführenden Personen stellen sich normalerweise gut auf Ihr Verhältnis zur Kirche ein und konfrontieren Sie nicht mit peinlichen Fragen.
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