Die Konzertreihe Pop Seasons 2025/2026
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Die besondere Konzertreihe Pop Seasons in der Christianskirche in Hamburg-Ottensen in Altona startet wieder in 2026 in die nächste Runde. Als nächstes tritt The Slow Show am 24. April 2026 auf!
| Wann? | ab März 2026 |
| Wo? | Christianskirche in Hamburg-Ottensen |
| Tickets: | Direkt zum Programm & zur Ticketbuchung |
Im Rahmen der Pop Seasons-Konzertreihe öffnet die Christianskirche in Ottensen regelmäßig ihre Türen für Fans anspruchsvoller Popmusik in akustischer Form.
Die besondere Atmosphäre der barocken Kirche schafft dabei ein unverwechselbares Erlebnis sowohl für die Künstler:innen auf der Bühne als auch für das Publikum. Im Fokus stehen akustische und halbakustische Darbietungen namhafter Musiker:innen und Bands, deren Musik durch die intime Umgebung der Kirche besonders zur Geltung kommt.
Nach den vergangenen Frühlingskonzerten, bei denen Acts wie Alin Coen, Sophie Zelmani, ZAZ, Villagers, Dillon, Maxim, Enno Bunger, Federico Albanese und Dave Hause u.a. auftraten, geht die Pop Seasons jetzt in die nächste spannende Runde.
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Lubiana am 9. Mai 2026
Die belgisch-kamerunische Sängerin, Kora-Spielerin und Komponistin versteht ihre Musik als offenen Klangraum. Darin verbinden sich Einflüsse aus Afrika, Europa und Nordamerika zu einer unverwechselbaren, tief berührenden Ausdrucksform. Pop-Strukturen treffen auf schwebende Melodien, erdige Rhythmen und klare Klangfarben – ein lebendiges Wechselspiel, geprägt von Blues, afroamerikanischem Gospel und jahrhundertealten westafrikanischen Traditionen.
Im Mittelpunkt steht die Kora, das 21-saitige westafrikanische Saiteninstrument, dessen traditionelle Klänge Lubiana mit urbanen Elementen und klassischer Musikalität verbindet. Mit ihrem aktuellen Album "Terre Rouge" begibt sie sich auf eine klangliche Reise zu Fragen von Identität, Herkunft und Zugehörigkeit.
Ihre Stimme ist klar und beweglich, zugleich von einer rohen Tiefe getragen, als würde sie zwischen Himmel und Erde schweben. Sie singt auf Englisch und Französisch, lässt die Sprache ihrer Vorfahren einfließen und verleiht jedem Stück eine besondere Nähe. Als eine der wenigen Kora-Spielerinnen weltweit vereint sie virtuoses Können mit erzählerischer Ausdruckskraft und schafft einen Raum, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart begegnen.
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The Tallest Man On Earth am 13. Mai 2026
Mit seiner rauen, unverkennbaren Stimme und nur einer Gitarre versteht es Kristian Matsson seit beinahe zwanzig Jahren, Menschen auf der ganzen Welt in seinen Bann zu ziehen. 2020 kehrte er New York City den Rücken und zog sich auf seinen Hof in Schweden zurück, wo er beim intensiven Arbeiten im Garten bewusst Abstand vom gewohnten Alltag fand. Erst Ende 2021, mit der Rückkehr auf die Bühne, meldete sich auch seine kreative Energie wieder zurück.
Nach Dark Bird Is Home (2015), das Pitchfork als sein "most personal record... surreal and dreamlike" bezeichnete, sowie dem selbst veröffentlichten I Love You, It’s a Fever Dream (2019), erschien 2022 das kunstvoll interpretierte Coveralbum Too Late for Edelweiss. Ein Jahr später folgte mit Henry St. sein sechstes Studioalbum – zugleich das erste, das vollständig mit Band eingespielt wurde. Produziert von Nick Sanborn (Sylvan Esso), entstand die Platte in Zusammenarbeit mit befreundeten Musiker:innen wie Ryan Gustafson, TJ Maiani, CJ Camerieri, Rob Moose, Phil Cook (beide Bon Iver) und Adam Schatz.
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Friska Viljor am 18. Juni 2026
Seit inzwischen zwanzig Jahren besteht Friska Viljor – eine Zeit, die von Wandel geprägt ist. Beziehungen sind entstanden und zerbrochen, Wege haben sich getrennt und wieder gekreuzt. Die Bandmitglieder sind älter geworden, haben Familien gegründet, und auch die Welt um sie herum hat sich verändert. Was geblieben ist, sind ihre Musik und die enge Verbindung zu ihrem Publikum.
Von den ersten Konzerten in kleinen, überfüllten Clubs bis zu heutigen Auftritten mit neuen Gesichtern in den vorderen Reihen spannt sich ein weiter Weg. Im Juni 2026 geben Friska Viljor fünf besondere Konzerte in reduzierter Besetzung. Daniel Johansson und Joakim Sveningsson stehen dabei allein auf der Bühne und schaffen Abende, die bewusst intim, direkt und ehrlich gestaltet sind. Im Fokus stehen die Songs, ihre Geschichten und ein Publikum, das für die Band stets mehr war als bloße Zuhörerinnen und Zuhörer.
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múm am 27. Juni 2026
múm zählen zu den prägendsten und einfallsreichsten Bands Islands. Mit ihrer charakteristischen Mischung aus elektronischen Beats, zarten Stimmen, organischen Instrumenten und vielschichtigen Klanglandschaften haben sie international Maßstäbe gesetzt – sei es mit ihren Alben, Filmmusiken oder Kooperationen, etwa mit Kylie Minogue, dem Kronos Quartet oder Jóhann Jóhannsson.
Nach einer zwölfjährigen Studiopause melden sie sich nun mit einem Sound zurück, der zwischen elektronischer Experimentierfreude, introspektivem Pop und kammermusikalischer Feinheit pendelt – mal fragil und melancholisch, mal verspielt und rhythmisch. In der besonderen Akustik der Christianskirche entsteht so ein Abend voller atmosphärischer Klangwelten – ideal für alle, die sich auch von Sigur Rós, Björk oder Radiohead angesprochen fühlen.
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The Magic Numbers am 4. Oktober 2026
Seit ihrer Gründung stehen The Magic Numbers aus Großbritannien für vielschichtige Harmonien, feines Songwriting und einen zeitlosen Klang. Das Quartett, bestehend aus den Geschwisterpaaren Romeo und Michele Stodart sowie Sean und Angela Gannon, veröffentlichte 2005 sein selbstbetiteltes Debütalbum, das für den Mercury Prize nominiert wurde und mit Songs wie "Forever Lost", "Love Me Like You" und "Love Is a Game" große Resonanz fand. Mit über einer Million verkaufter Exemplare weltweit etablierten sie sich früh als feste Größe im Indie-Pop.
Auch auf der Bühne haben sich The Magic Numbers einen Namen gemacht: Neben internationalen Tourneen spielten sie unter anderem gemeinsam mit Neil Young, Brian Wilson, Radiohead, The Flaming Lips, The Who, U2, Elbow und Bright Eyes. Bis heute hat die Band fünf Alben veröffentlicht und arbeitet aktuell an neuem Material.
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The Mountain Goats am 12. Oktober 2026
Mit ihrem neuen Album "Through This Fire Across From Peter Balkan" eröffnen The Mountain Goats ein weiteres markantes Kapitel ihrer über drei Jahrzehnte langen Bandgeschichte – konzeptionell vielschichtig, emotional intensiv und klanglich opulenter als je zuvor. Unter der Produktion von Matt Douglas verbindet das Werk eingängige Melodien mit erzählerischer Tiefe und einer orchestralen Weite, die frühere Veröffentlichungen deutlich übertrifft. Zwischen kraftvollen Hymnen und stillen Passagen zeigen Frontmann John Darnielle und seine Band einmal mehr ihre besondere Stärke als Geschichtenerzähler im Indie-Rock.