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Eine Stadt sieht einen Film: "Kleine Freiheit"

Am 12. April 2026 verwandelt sich Hamburg in eine einzige große Kinoleinwand. 18 Arthouse- und Programmkinos zeigen von 11.00 bis 21.00 Uhr Yüksel Yavuz' restaurierten Film "Kleine Freiheit". Das Filmteam reist durch die Stadt und ihr könnt bei Publikumsgesprächen dabei sein.

Kinosaal mit rotem Vorhang vor der Leinwand
Kinosaal, © hamburg-magazin.de
Wann? Sonntag, 12. April 2026, 11.00 bis 22.00 Uhr
Wo? 18 Hamburger Kinos
Tickets: an der Kasse des jeweiligen Kinos oder über deren Homepage online
Programm: Informationen zu Screeningzeiten, Gästen und dem Rahmenprogramm sind unter eine-stadt-sieht-einen-film.de zu finden.

Was erwartet euch bei diesem Event?

Die 11. Ausgabe von "Eine Stadt sieht einen Film" bringt einen besonderen Hamburger Filmklassiker zurück auf die Leinwand. Yüksel Yavuz' "Kleine Freiheit" aus dem Jahr 2003 läuft in restaurierter Fassung als Wiederaufführungspremiere.

Das Besondere: Das Filmteam wandert von Kino zu Kino und stellt sich euren Fragen. Als Gäste dabei sind unter anderem Regisseur Yüksel Yavuz und Hauptdarsteller Cagdas Bozkurt sowie weitere Mitglieder aus Cast und Crew.

Worum geht es in "Kleine Freiheit"?

Der 102-minütige Film erzählt die Coming-of-Age-Geschichte der Jugendlichen Chernor und Baran mitten in Hamburg. Baran hat seine Eltern im kurdisch-türkischen Konflikt verloren, Chernor träumt von Australien. Beide haben keinen gesicherten Aufenthaltsstatus und sind von Abschiebung bedroht.

Der Film blickt jedoch nicht auf Mangel, sondern auf Selbstwirksamkeit und Mut – zwischen den Straßen St. Paulis und der Suche nach der eigenen Geschichte.

Welche Extras gibt es zum Film?

Neben den Kinovorführungen könnt ihr an Drehortspaziergängen teilnehmen – wahlweise in deutscher oder türkischer Sprache. Diese führen euch zu den Originalschauplätzen auf St. Pauli, wo die Geschichte von Chernor und Baran spielt.

So erlebt ihr den Film nicht nur auf der Leinwand, sondern auch in den Straßen der Stadt. Eine einzigartige Verbindung von Kino und Stadterlebnis.

Wie funktioniert die Kinoreise?

Von 11.00 bis 21.00 Uhr zeigen alle 17 teilnehmenden Kinos denselben Film. Das Filmteam reist traditionell von Spielstätte zu Spielstätte und führt Publikumsgespräche vor Ort.

Alle Screeningzeiten und Gäste sind auf www.eine-stadt-sieht-einen-film.de veröffentlicht. Der Vorverkauf ist bereits gestartet – so könnt ihr eure Lieblingsspielstätte gezielt auswählen.

Warum ist dieses Event besonders?

Seit 2016 feiern die Hamburger Arthouse- und Programmkinos gemeinsam ihre Stadt und ihr Kino. In den vergangenen Jahren liefen bereits Klassiker wie "Absolute Giganten", "Kurz und Schmerzlos" von Fatih Akin oder "Der amerikanische Freund" von Wim Wenders. Das Event verbindet Filmkultur mit Stadterlebnis und macht Hamburg für einen Tag zur größten Kinoleinwand Deutschlands. Eine Tradition, die Kino lebendig hält.

Wenn euch Hamburger Filmkultur begeistert, haben wir von hamburg-magazin.de noch viele weitere kulturelle Highlights für euch.