Yungblud

Konzerte

Bild: Yungblud

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Protest der jungen Generation: Yungblud
Kämpferische Songs zwischen Rock, Pop & Rap
Debütalbum „21st Century Liability“ erschienen
Im Oktober/November live in München, Berlin, Hamburg & Köln
Textlich kämpferisch und konfrontativ, musikalisch divers und überaus mitreißend: So stellt sich der junge britische Sänger, Rapper, Songwriter und Multiinstrumentalist Yungblud dar. Jenseits von aktuellen Trends und damit sehr eigenständig präsentiert sich der erst 20-Jährige mit seinen Songs, die auf so unterschiedliche Einflüsse wie The Clash, Arctic Monkeys, N.W.A., The Beatles, Bob Dylan, Green Day, T. Rex und Eminem zurückgehen. Seit Veröffentlichung seines Debütalbums „21st Century Liability“ im vergangenen Sommer steigt der Stern von Yungblud unaufhaltsam: Über 90 Millionen Streams seiner Songs sowie eine erste, weitgehend ausverkaufte Headline-Tournee belegen, dass die junge Generation förmlich nur darauf gewartet hat, einen Protestsänger zu finden, der mit der Kraft und in dem Sound der Jugend die politischen und sozialen Verwerfungen unserer modernen Welt aufzeigt. Zuletzt erschien mit „Loner“ eine neue Single, die man durchaus als Vorboten für das nächste Album werten darf, auch wenn jenes bislang noch nicht angekündigt wurde. Nach ausverkauften Konzerten im Januar 2019 kehrt Yungblud mit seiner Band zwischen dem 31. Oktober und dem 14. November für vier Shows in München, Berlin, Hamburg und Köln zurück.
„Es gibt heute einfach so viele junge Menschen, die sich missverstanden fühlen“, sagt der in London lebende Musiker Yungblud, in dessen Pass der Name Dominic Harrison steht. „Wir werden von der Welt als irgendwelche Verbindlichkeiten betrachtet, aber das sind wir nicht – und wenn du uns mal zuhören würdest, könnten wir dir vielleicht sogar die eine oder andere Sache beibringen. Wir wissen nämlich, in was für einer Welt wir leben wollen, und wir werden uns nicht aufhalten lassen von einer Generation, die mit Veränderungen nicht klarkommt.“ Mit dieser Grundhaltung schreibt der junge Mann, der schon immer regelrecht besessen war von Musik, wilde, mitreißende Songs, die so ziemlich alle Genre-Grenzen sprengen. Seine Faszination für Musik begann extrem früh: Es heißt, er habe bereits im Alter von zwei Jahren aus Eigenantrieb zu einer Gitarre gegriffen und im gleichen Alter begonnen, die klassischen Protest-Lieder von Bob Dylan und anderen zu hören.
Stück für Stück kamen weitere Instrumente hinzu, mittlerweile beherrscht Yungblud neben der Gitarre Piano, Bass, Schlagzeug, Ukulele und besitzt obendrein vielseitige Fähigkeiten in der elektronischen Musikproduktion. Und auch sein Wortvortrag kennt kaum Grenzen zwischen Gesang, Screaming, Rapping und Toasting. Entsprechend setzt der Sound seines Debütalbums „21st Century Liability“ gleichermaßen auf druckvolle Gitarren und massive Beats. Rock'n'Roll und Hip-Hop im Schulterschluss, auch weil diese zwei Genres laut Harrison „dieselbe Seele haben“. Schließlich gehe es in beiden Fällen um pure Leidenschaft und einen Geist der Rebellion.
Der unmittelbare Erfolg gibt ihm recht: Der junge Mann, der ursprünglich aus Doncaster/South Yorkshire stammt, brach mit 16 die Schule ab und zog nach London, um sich ganz seinen künstlerischen Ambitionen widmen zu können. Kurzzeitig begann er dort ein Theaterstudium an der Arts Educational School, welches er aber wieder abbrach, nachdem seine ersten online hochgeladenen Songs auf Anhieb viele Fans fanden. Schnell stiegen die Streaming-Zahlen in den Millionenbereich. Seitdem nun sein Debütalbum erschienen ist, befindet sich Yungblud einen großen Teil der Zeit auf Tournee und animiert seine durchweg jungen Konzertbesucher dazu, mit ihrer eigenen Meinung aufzustehen und die Geschicke der Welt aktiv mitzugestalten: „Ich habe zwar nicht die Antworten auf die ganzen Probleme parat“, sagt er, „aber ich will tun, was ich kann, um jungen Menschen das Gefühl zu geben, dass auch ihre Stimme wichtig ist. Nur wenn wir alle zusammenkommen und ganz offen sagen, was uns bewegt, können wir echte Veränderungen lostreten.“



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