William Youn

Klassik

Bild: William Youn

© Irène Zandel

Als »echten Poeten« mit »bravouröser Anschlagstechnik« lobt die Presse den Südkoreaner William Youn. Der vor allem für sein Mozart-Spiel gefeierte Pianist studierte zunächst in den USA, wechselte anschließend an die Musikhochschule Hannover zum legendären Pädagogen Karl-Heinz Kämmerling und holte sich den letzten Schliff bei Größen wie Andreas Staier und Menahem Pressler. Nun ist er mit Werken der Romantik und zeitgenössischer Musik erstmals in der Elbphilharmonie zu erleben.
William Youns Rezital steht dabei ganz im Zeichen des Walzers. Über 100 dieser Stücke entstammen allein der Feder von Franz Schubert; lange wurden sie als »Salonmusik« verschmäht, mittlerweile ist ihr hoher musikalischer Rang unstrittig. Aus seinen 34 »Valses sentimentales« präsentiert nun Youn eine Auswahl und ergänzt diese durch einen »Valse sentimentale« von Piotr I. Tschaikowsky, in dem noch ein wenig vom Geist Chopins zu spüren ist.
Die besondere Qualität von Schuberts Walzern erkannte auch sein Kollege Franz Liszt, er bearbeitete eine ganze Reihe von dessen Tänzen zu hochvirtuosen Salonstücken und nannte sie »Soirées de Vienne« (zu Deutsch: Wiener Abendgesellschaften). Auf einer ganz anderen Spur bewegt sich hingegen Robert Schumann mit seinen »Davidsbündlertänzen«. Sie umfassen neun Charakterstücke, die der Komponist seinem Freund Carl Montag gegenüber als »Todtentänze, Veitstänze und Koboldstänze« beschrieb.

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Kategorien: Klassik Konzerte
Die Veranstaltung hat einen Termin.
Elbphilharmonie (Kleiner Saal)HVVIcon Veranstaltungsortdetails
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Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg

Termine
Samstag, 15.02.2020
19:30 Uhr bis 21:30 Uhr

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