Toleranz und Intoleranz - Religionsfreiheit und ihre Bedeutung für Altona seit dem 17. Jahrhundert

Vorträge & Diskussionsrunden

Bild: Logo der VHS Pinneberg

© Volkshochschule der Stadt Pinneberg e. V.

Vortrag von Dr. Holmer Stahncke
Zum Inhalt:
Die Grafen von Schauenburg und die dänischen Könige gewährten religiösen, unterdrückten und verfolgten Minderheiten in Altona Glaubensfreiheit - nicht aus Mitgefühl, sondern gegen klingende Münze aus fiskalischen und wirtschaftlichen Überlegungen. Die Zuwanderer förderten Altonas Wohlstand, stellten die Stadt aber auch vor eine Reihe von Problemen. Um nur einige zu nennen: Wo konnten Sekten ihre verstorbenen Mitglieder beerdigen? War die Armenfürsorge für alle da? Wie konnte man eine Flucht in das "Sozialsystem Altona" verhindern? Wie viele Zuwanderer konnte oder wollte die Stadt verkraften? Wohlhabende und ausgebildete Zuwanderer waren immer auch eine Konkurrenz für das ansässige Gewerbe. Toleranz in Glaubensfragen bedeutete oft im Sinne des Wortes, die neuen Altonaer zu dulden und zu erdulden. Dennoch gelang trotz aller Anlaufschwierigkeiten deren Integration.
Der Vortrag findet in der VHS Pinneberg, Am Rathaus 3, Raum 347 statt.

Homepage
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Preis
5.00 €
Preis Info
- zahlbar an der Abendkasse -



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