The Wolf of Wall Street

Kinofilme

Filmplakat:The Wolf of Wall Street

Jordon Belfort gründet mit Anfang 20 seine eigene Maklerfirma "Stratton Oakment". Als erfolgreicher Broker lebt er nun den Amerikanischen Traum. Er bekommt alles was er möchte, Drogen und Frauen gehören auch dazu. Durch seine Gier nach Geld und Macht, geht er immer wieder einen Schritt weiter - ohne Rücksicht auf Verluste. Daher auch sein Spitzname "The Wolf of Wall Street". Doch seine Arroganz droht ihm eines Tages zum Verhängnis zu werden.

Schauspieler
Leonardo DiCaprio, Jonah Hill, Matthew McConaughey
Regie
Martin Scorcese
Land
USA
Jahr
2013
Genre
Biografie
FSK
16
Originaltitel
The Wolf of Wall Street
Länge
179 Minuten
Filmbewertung

Siegel der Deutschen Film- und Medienbewertung Ende der 80er Jahre will der junge motivierte Jordan Belfort in New York als Börsenmakler Karriere machen. Von Mentoren beeinflusst, lernt er schon bald die Welt der Wall Street mit all ihren Verlockungen kennen. Als Belfort mit seinem Freund Danny ein eigenes Aktienunternehmen gründet, lässt der Erfolg nicht lange auf sich warten und er schwimmt schon bald in Geld, Drogen und hübschen Mädchen. Doch nicht alle Geschäfte, die Belfort und seine Kompagnons durchführen, sind auch legal. Bald schon ist ihm das FBI auf den Fersen. Und für Belfort wird es immer schwerer, mit dem Leben auf der Überholspur Schritt zu halten. Martin Scorsese hat sich für seinen neuen Film der wahren Geschichte eines berüchtigten Börsenmaklers bedient. Doch sein Film ist viel mehr als nur ein "Einzelschicksal". THE WOLF OF WALL STREET ist eine Mileustudie einer Zeit, in der die Börse boomte, und das Geld, zusammen mit Alkohol und Drogen, in Strömen floss. Die hochgradige Dekadenz dieser Branche und das allgemeine Gefühl von "Sex, Drugs und Rock'n Roll" inszeniert Scorsese in einem sprichwörtlichen Bilderrausch, dem man staunend folgt. In Leonardo DiCaprio findet er die perfekte Besetzung für den Protagonisten, der mit seinem Erfolg selbst nicht umgehen kann. Immer mehr verwandelt er sich in einen machtbesessenen und skrupellosen Anführer einer Horde seelenloser Verkäufer, der ohne Drogen nicht mehr leben kann und dem jeglicher Realismus abhanden gekommen ist. Mit seinem passenden Soundtrack, den er ironisch gebrochen und treffend platziert, beweist Scorsese erneut seinen virtuosen Umgang mit Musik. Der gesamte Film wirkt wie eine übergroße und überdrehte Party, bei der man als Zuschauer das Gefühl hat, sie könne nur mit einem Riesenkater enden. Martin Scorsese neuestes Meisterwerk ist ein überspitztes, bissiges und dennoch wahrhaftiges Gesellschaftsporträt.

Anzeige