Tagung "1968 und die Neuen Rechten. Europäische Perspektiven."

Kongresse, Konferenzen & Tagungen

1968 sahen wir Studentenunruhen, Klassenkampf und Gegenmacht vor allem in Frankreich, Deutschland und Italien, Tauwetter und Demokratisierungsblüten in Osteuropa, Prager Frühling und polnische Intellektuelle. Vor 50 Jahren glühten Rebellion und Widerstand in Europa. Und verglühten fast schneller, als die Geschichte es aufschreiben konnte. Doch der Geist von 1968 ist nicht restlos verschwunden. Er hat sich intellektuell und ideologisch aktualisiert, weiter entwickelt und neu formiert. Im Linksradikalismus und im Deutschen Herbst ebenso wie überraschenderweise in neurechten politischen Strömungen. Denn 1968 war womöglich auch das Geburtsjahr der Neuen Rechten, die trotz konträrer Zielsetzung einige Methoden der 68er adaptiert haben. Heute bedrohen rechtsradikale Parteien und Gruppierungen die liberal-demokratischen Gesellschaften fast in ganz Europa. Welchen Geist sie atmen und welche intellektuellen Strategien sich dahinter verbergen, welche Konsequenzen 1968 für Deutschland, Frankreich, Polen und Russland, vielleicht sogar für Europa insgesamt hatte, möchten wir mit Politikwissenschaftlerinnen, Philosophen, Soziologinnen, Historikern und Journalistinnen aus eben diesen Ländern diskutieren.
Mit: Christina von Braun (D), Emile Chabal (F), Armin Nassehi (D), Thomas Wagner (D), Joanna Wawrzyniak (PL) und Greg Yudin (RUS).
Moderation: Katja Freistein und Vladimir Balzer
Von 17:00 bis 18:00: Kostenlose Führung durch die Ausstellung 68 - Pop und Protest für Vortragende und Gäste der Tagung.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Aus organisatorischen Gründen bitten wir jedoch um Anmeldung per Mail an 1968@kursbuch-kulturstiftung.org.

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