Rosalind

Bühnenkunst

Bild: Rosalind

© 2019, Sigrid Kopittke

Im Ardenner Wald lebt seit Jahren Herzog Senior, der sich hier nach seiner Verbannung durch seinen Bruder Herzog Frederick ein ‚alternatives Leben’ aufgebaut hat. Ein glückliches Idyll. Zu den Schäfern im Ardenner Wald fliehen vor der Bedrohung durch Herzog Frederick auch Rosalind, Tochter von Herzog Senior, und ihre Cousine Celia. Ins Exil begleitet die beiden jungen Frauen der Hofnarr Probstein, der mit seinen Zwischenrufen das Geschehen kommentiert. Zum Schutz nimmt Rosalind die Rolle des Bruders von Celia an und verkleidet sich als Mann. Diese Verkleidung behält Rosalind auch dann noch, als sie Orlando trifft, in den sie sich einst am Hofe von Herzog Frederick verliebte. Orlando ist in den Ardenner Wald gekommen, weil er vom Hofe seines Bruders Oliver vertrieben wurde. Er erkennt wegen der Verkleidung Rosalind nicht, in die er sich doch „unsterblich verliebt“ hatte und so kann Rosalind durch den Tausch der Geschlechterrollen ein komödiantisches Spiel mit Orlando beginnen. Es kommt, von Rosalind provoziert, zu einem Spiel um Liebe, bei dem sie als junger Mann namens ‚Ganymed’ für Orlando seine Rosalind darstellt. Die Verwirrung durch den Rollentausch nimmt weiter zu, als sich die junge Schäferin Phebe in ‚Ganymed’ verliebt. Phebe wiederum wird von dem Schäfer Silvius geliebt. Das unvermeidliche Happyend eröffnet Oliver, der seinem Bruder in den Ardenner Wald gefolgt ist und dort, von wilden Tieren bedroht, von Orlando gerettet wird. Zur Versöhnung der Brüder kommt jetzt noch die spontane Liebe zwischen Celia und Oliver, sie wollen heiraten und Rosalind verspricht, durch einen Zauber alle Wirren und Irrungen aufzulösen und selbstverständlich wird Orlando die wirkliche Rosalind heiraten.

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Kategorien: Bühnenkunst Theater

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