Philip Glass & Friends

Klassik

Bild: Philip Glass & Friends

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Philip Glass als einen bedeutendsten Vertreter der minimal music zu bezeichnen, ist mittlerweile ein geradezu beschämender Gemeinplatz. Die Bedeutung der beiden unter dem nüchtern gehaltenen Motto „Philip Glass & Friends“ stehenden Vorführungen, die am 15. und 17. Juni 2020 in der Hamburger Elbphilharmonie sowie in der Berliner Philharmonie stattfinden werden, ist hingegen kaum zu unterschätzen.
Von „Mad Rush“ aus dem Jahre 1979 über „Etude No. 20“ (2012) bis hin zu „Closing“ (1981) - der aus acht Kompositionen bestehende, knapp zweiundachtzigminütige Querschnitt aus dem Schaffen des in Mathematik, Philosophie, Kunst und Zwölftontechnik geschulten, 1937 geborenen Glass dürfte zu den Höhepunkten des eventgeplagten Jahres werden.
Überaus und vorrangig bemerkenswert ist, dass Philip Glass in persona am Piano auf der Bühne zu sehen und zu hören sein wird.
Begleitet wird er wiederum von dem russischen Pianisten und bereits als „Post-Minimimalist“ bezeichneten Anton Batagov sowie der niederländischen Harfenistin Lavinia Mejer. Die Zusammenstellung von Personal und Programm lagen allein den Händen des Komponisten höchstselbst und können, dürfen und sollen als Herzensangelegenheit von Philip Glass bezeichnet werden. Diese Vorstellung zu verpassen, soviel dürfte mit Verlaub gesagt sein, muss als vollendete Fahrlässigkeit bezeichnet werden.



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Kategorien: Klassik Konzerte

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