Nils Frahm

Konzerte

Nils Frahm kam schon früh mit Musik in Berührung. Während seiner Kindheit lernte er das Klavier zu spielen und tauchte darüber in die Stilarten klassischer und zeitgenössischer Pianisten und Komponisten ein, ehe er seinen musikalischen Weg als eigenständiger Künstler beschritt.
Heute arbeitet Nils Frahm weiterhin als angesehener Komponist, Produzent und gefeierter Live-Musiker von seinem in Berlin ansässigen Studio, im legendären Funkhaus. Mit seiner unkonventionellen und zugleich intimen wie vertrauten Herangehensweise an ein jahrhundertealtes Instrument, konnte Frahm international Fans für sich gewinnen. Zu weltweiter Bekanntheit gelangte er auch durch sein ausgeprägtes Gespür für Zurückhaltung, Kontrolle und die atemberaubende Emotionalität und Persönlichkeit, die er in sein Spiel legt.
Nachdem die Aufmerksamkeit durch seine Solo-Klavierwerke Wintermusik und The Bells (2009), ebenso wie durch das 2010 in Kollaboration mit der Cellistin Anne Müller entstandene Album 7fingers, wuchs, kam 2011 sein Durchbruch mit dem Album Felt, welches ebenfalls auf Erased Tapes erschien. Durch die mit Filz überzogenen Hämmer des Klaviers, prägt und definiert dieses Album Frahms einzigartiges Klangbild, welches über das zwei Titel umfassende Experiment Unter/Über entstand und weiterentwickelt wurde. Auf das Album folgte zunächst seine Solo-Synthesiser EP Juno und dann Wonders eine Veröffentlichung von Oliveray, der Kollaboration zwischen Frahm und seinem langjährigen musikalischen Weggefährten Peter Broderick. Während Nils sich von einer Daumenfraktur erholte, nahm er Screws auf und veröffentlichte es 2012 kostenlos als Geburtstagsgeschenk an seine Fans. Im Jahr darauf folgte Juno Reworked, eine EP mit Remixen von Luke Abbott und Clark.
2013 kehrte Nils mit seinem von Kritikern gefeierten Album Spaces zurück, welches zum einen seine Vorliebe für Experimentelles ausdrückt, und zugleich den Wunsch vieler Fans erhört Eindrücke aus seinen Live-Darbietungen widerzuspiegeln. Es umfasst Aufnahmen verschiedenster Konzerte weltweit, die über einen Zeitraum von zwei Jahren auf unterschiedlichen Formaten aufgenommen wurden. Im selben Jahr folgte dann mit Sheet Eins auch noch sein erstes Notenbuch, welches erstmals Klaviernoten für Titel wie Ambre oder Said And Done der Öffentlichkeit zugänglich machte.
2015 startete Nils den ersten Piano Day, ein offizieller Feiertag, der mit Hilfe seiner engsten Freunde ins Leben gerufen wurde um das Klavier zu feiern und viele spannende und Klavier-bezogene Veranstaltungen zu beheimaten. Das erste, durch das Piano Day Team verkündet Projekt, war der Bau des weltgrößten Klaviers: das Klavins 450. Auf dem mit 3,70 Meter Höhe nur bedingt kleineren Modells, gebaut von David Klavins, hatte Nils zuvor in einer einzigen Session acht improvisierte Stücke eingespielt, welche sein Solo Album formten. Dieses wurde ebenfalls kostenlos zur Feier des ersten Piano Day zur Verfügung gestellt.
Noch im selben Jahr startete Nils mit Music For The Motion Picture Victoria, die Arbeit an seiner ersten Filmmusik für den in einer einzigen, ungeschnittenen Einstellung gedrehten Film von Sebastian Schipper, und gewann den Deutschen Filmpreis für die Beste Filmmusik. Der Soundtrack beginnt mit einer Bearbeitung des Titels Burn With Me des deutschen Produzenten DJ Koze. Kurz darauf folgte Frahms unvergessener Auftritt in der ehrwürdigen Londoner Royal Albert Hall als Teil der BBC Proms, präsentiert von BBC 6 Music Radio-DJ Mary Anne Hobbs.
Nils feierte die Fortführung seiner musikalischen Partnerschaft mit Label-Kumpane Ólafur Arnalds durch die Veröffentlichung ihrer Collaborative Works, die im Oktober des selbigen Jahres folgte und neben ihren drei bisherigen EPs Stare, Loon und Life Story Love And Glory, zusätzlich die Audioaufnahmen ihres 45-minütigen Studiofilms Trance Frendz enhält.
Nach dem von Nils kuratierten Barbican Weekender und der Veröffentlichung seines zweiten Notenbuchs Sheet Zwei, folgte 2016 das mit Woodkid gemeinsam geschaffene Score zu Ellis ein Kurzfilm des französischen Künstlers JR, mit Robert De Niro in der Hauptrolle, der ebenfalls gesprochene Teile zur Filmmusik beisteuerte.
2017 verbringt Nils mit Vorbereitungen für eine ereignisreiche nächste Phase, und wird seine erste lange Welttournee seit 3 Jahren unter dem Namen All Melody Anfang 2018 beginnen.

Preis ab
33.80 €
Preis bis
79.80 €



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