NDR Elbphilharmonie Orchester / Simone Rubino / Stefan Geiger

Klassik

Bild: NDR Elbphilharmonie Orchester / Simone Rubino / Stefan Geiger

© Marco Borggreve

»Wie er die verschiedenen Schlagwerke überblickt, bearbeitet, bespielt und liebkost, könnte man den Eindruck gewinnen, Rubino entlocke einem Orchester alle nur möglichen Klangfarben«, schrieb die »Neue Zürcher Zeitung« – und trifft damit genau das Ziel, das der junge Perkussionist Simone Rubino verfolgt: Er will sein Instrument in allen Schattierungen neu entdecken. Das tut er nun auch beim NDR Elbphilharmonie Orchester gemeinsam mit dem Ensemble NDR Percussion. Dabei bieten die komplexen rhythmischen Arbeiten des israelischen Komponisten Avner Dorman, die nun in einer Uraufführung zu erleben sind, viele neue Herausforderungen.
In Tru Takemitsus Werk »From me flows what you call time« aus dem Jahr 1990 kommen gleich fünf Schlagzeuger zum Einsatz: Trotzdem ist der Klang von Takemitsus Musik klar und kristallin; »Meine Musik ist wie ein Garten«, sagt Takemitsu, »und ich bin der Gärtner. Meiner Musik zu lauschen ist wie ein Spaziergang durch diesen Garten und das Erlebnis von Veränderungen des Lichts, der Muster und der Beschaffenheit«.
Stefan Geiger, der auch als Dirigent gefragte Solo-Posaunist des NDR Elbphilharmonie Orchesters, verbindet beide Percussion-Stücke des Abends mit Olivier Messiaens erstem Orchesterwerk »Les offrandes oubliées« von 1930. In einem musikalischen Triptychon beschreibt Messiaen hier die Gottesferne des Menschen in ausdrucksvollen Klangfarben: »Rot-, gold-, blaugetönt, gleich einem fernen Kirchenfenster«.

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Kategorien: Klassik Konzerte

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