Monotypie - Zwischen Kalkül und Zufall

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Bild: monotypie_sonnewend_fkahh

© FKAHH

Die Technik gehört eigentlich nicht zu grafischen Techniken, hat aber in den fünfziger Jahren große Popularität gewonnen. Außerdem kann man sehr reiche, strukturelle Zeichnungen in der Monotypie Technik erreichen.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der "zufälligen Monotypie".
Mithilfe von Pinsel, Läppchen, Walze, Tampons usw. wird ein Teil oder die ganze Druckplatte bemalt. Das Papierblatt wird auf die bemalte Plattenfläche gelegt und mithilfe der Druckpresse oder per Hand wird die Farbe auf das Papier übertragen. Dieser Druckprozess ist sehr stark von dem Zufall abhängig. In kleinem Rahmen lässt sich das Resultat mit der Farbmenge, Farbkonsistenz oder Druckstärke kontrollieren. Trotzdem bereitet diese Methode viele, oft unerwartete Überraschungen (z. B. charakteristische, weiche Flecken mit reichen Farbstrukturen).
Sehr verbreitet ist die Negativ Technik. In dem Fall wird die ganze Platte mit der Druckfarbe verseht und es werden Linien, Flächen usw. ausgekratzt, ausgewaschen und ausgeschabt. Es wird das Licht gezeichnet. Auf die so vorbereitete Platte wird das Druckpapier gelegt und das Resultat zeigt weiße Striche und Flächen mit weichen oder harten Übergängen.
Eine Materialliste zum Kurs findet Ihr hier.
Dozent: Prof. Piotr Sonnewend
Kurszeit: 4 Tage,10 - 17 Uhr
max. Teilnehmerzahl: 12
Kursgebühr: 420 , inkl. Mittagssnack

Homepage
Monotypie - Zwischen Kalkül und Zufall
Preis
420.00 €



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