Michael Köhlmeier

Bühnenkunst

Bild: Literaturhaus Hamburg

© Johannes Beschoner

Michael Köhlmeier
liest aus seinem neuen Roman »Bruder und Schwester Lenobel«
Über das literarische Schreiben hat Köhlmeier einmal in einem Interview verraten, dass es da durchaus Tricks gebe, die »auch jeder Lügner kennt«: »Bette deine entscheidende Aussage in ein nebensächliches, aber mit hoher Glaubwürdigkeit ausgestattetes Detail, dann wird diese Glaubwürdigkeit dir jenen Kredit verschaffen, den du bei deiner ›Unwahrheit‹ dringend nötig hast.« Und so stellt sich bei seinem neuen Roman »Bruder und Schwester Lenobel« (Hanser) gleich zu Beginn die Frage, ob der verschwundene Robert Lenobel wirklich verrückt geworden ist. Seine Frau Hanna ist ganz sicher. Aber Jetti kennt ihn besser, sie kennt ihn schon immer, sie ist seine Schwester. Und sie kennt die eigene ungewöhnliche jüdische Familie in Wien.
Michael Köhlmeier lotet in seinem zugleich tragischen und komischen Roman die Konstellationen von Familie und Freundschaft aus. In den skurrilen, verschlungenen Lebensläufen der Geschwister Jetti und Robert, seiner Frau, ihrer Kinder und Freunde erzählt Köhlmeier packend von dem, was jeder sein Leben lang mit sich trägt.
Michael Köhlmeier, 1949 geboren, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Sein literarisches Schaffen zeichnet sich durch eine enorme Bandbreite aus. Mit seinen Romanen, Erzählungen, Hörspielen und Liedern ist er erfolgreich, er wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk.
Moderation: Sandra Kegel
Der Leseclub des Literaturhauses tauscht sich intensiv über diesen Roman aus: Am 4.10. geht es los – exklusiv für Mitglieder des Literaturhaus-Vereins.
Medienpartner NDR Info

Preis ab
12.00 €



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Kategorien: Bühnenkunst Lesungen

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