Kammerkonzert der Symphoniker Hamburg

Klassik

Bild: Kammerkonzert der Symphoniker Hamburg

© Studio M42

Die Gattung des Klavierquartetts steht zu Unrecht im Schatten derjenigen des Klaviertrios oder des Streichquartetts. Ludwig van Beethovens frühes Klavierquartett in Es-Dur etwa verbeugt sich zwar deutlich hörbar vor dem Vorbild Mozarts, reicht jedoch in Bezug auf die Virtuosität des Klavierparts, der Anlage sowie Gegenübersetzung von Instrumentengruppen und Motivik über den Vorgänger hinaus. Die 1797 erfolgte Uraufführung, ursprünglich als Quintett mit vier Blasinstrumenten, machte den jungen Klaviervirtuosen in Wiener Kreisen bekannt und ließ eine beispiellose Karriere folgen.
Ganz ähnlich tat es ihm 65 Jahre später Johannes Brahms nach, der sein Erstes Klavierquartett in g-Moll ebenfalls in Wien zur Uraufführung brachte und sich damit einen Namen als Komponist und Pianist machen konnte. Die latent vorhandene Melancholie des viersätzigen Werks entlädt sich im finalen Rondo in »zigeunerhaften« Motiven, die furios und feurig zum Schluss führen. Ganz anders endet der einzig erhaltene Kopfsatz von Gustav Mahlers Klavierquartett in a-Moll, das der Jugendliche zwischen 1876 und 1878 während der Studienzeit komponierte. Bereits in diesem Frühwerk sind die Neigung zur exzessiven Steigerung und Negierung von Formklammern deutlich zu spüren.

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Kategorien: Klassik Konzerte
Die Veranstaltung hat einen Termin.
Laeiszhalle (Kleiner Saal)HVVIcon Veranstaltungsortdetails
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Johannes-Brahms-Platz , 20355 Hamburg

Termine
Sonntag, 09.02.2020
11:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Laeiszhalle (Kleiner Saal) - weitere Veranstaltungen

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