Johannes-Passion

Bühnenkunst

Bild: Johannes-Passion

© Shirley Suarez

Kein Klagegesang im Eingangschor, anders als im Schwesterwerk, der Matthäus-Passion. Sondern eine tiefe Verneigung. »Herr, unser Herrscher«. In seiner Johannes-Passion zeichnet Johann Sebastian Bach, wie der Evangelist Johannes selbst, ein strengeres, weniger vermenschlichtes Bild von Jesus und dessen Leidensgeschichte. Zielstrebig und ohne Angst sieht der Gottessohn seiner Bestimmung, der künftigen Herrschaft, ins Auge und nimmt dafür auch den Schmerz in Kauf. Anstelle der betrachtenden Arien rückt die Dramatik in der Johannes-Passion stärker ins Zentrum: mit kurzen, fast opernhaft zugespitzten Szenen und Kontrasten, die hart aufeinanderprallen, und mit affektgeladenen Turba-Chören – etwa beim hasserfüllten »Kreuzige, kreuzige«. Eine spannende Aufgabe für den NDR Chor und das NDR Elbphilharmonie Orchester, die das Passionsgeschehen unter der Leitung der französischen Barockspezialistin Emmanuelle Haïm lebendig werden lassen.

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Elbphilharmonie (Großer Saal)HVVIcon Veranstaltungsortdetails
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Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg

Termine
Donnerstag, 02.04.2020
20:00 Uhr bis 23:00 Uhr

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