Internationales Sommerfestival 2019 - Carsten “Erobique” Meyer & Paul Pötsch & Lea Connert: Wir treiben die Liebe auf die Weide

Bühnenkunst

Bild: Internationales Sommerfestival 2019 - Carsten “Erobique” Meyer & Paul Pötsch & Lea Connert: Wir treiben die Liebe auf die Weide

© Patricia Paryz

Konzerthappening über das musikalische Erbe der DDR jenseits geschichtsvergessender Ostalgie.
2019 ist 30 Jahre Mauerfall. Anlass für Carsten „Erobique“ Meyer, bekannt und geliebt für seine 1-Mann Live-Disco Ekstasen und Filmmusik (u.a. „Tatortreiniger“), Trümmer-Dandy Paul Pötsch und Regisseurin Lea Connert, sich mit einem blinden Fleck der deutschen Kulturgeschichte zu beschäftigen: dem musikalischen DDR-Erbe der 60er und 70er Jahre. Damals entstanden Songs mit einem Bekenntnis zu Jazz, Afrobeat, Schlager, Soul, Tropicália und Funk, die so rein gar nichts mit dem grauen Klischee-Bild der DDR zu tun haben. Diese Kompositionen und Texte aus dem Sozialismus, flogen so haarscharf an der Zensur vorbei, dass sie gerade noch als Poesie durchgingen und grooven so unverschämt hart, dass man damit locker jede Disco zwischen Wismar und Konstanz in ihre Einzelteile zerlegen kann. In WIR TREIBEN DIE LIEBE AUF DIE WEIDE re-interpretiert eine Showband um Meyer und Pötsch mit Polly Lapkovskaja, Marcel Römer, Pola Lia Schulten und Überraschungsgästen Stücke von wichtigen Musiker*innen wie Uschi Brüning, Veronika Fischer, Nina Hagen und Manfred Krug. Angereichert mit dokumentarischem Material und Texten, entsteht ein intensives Konzerthappening, das die besondere Bedeutung der Musik, ihre versteckte Widerständigkeit und softe Subversivität feiert.

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Kategorien: Bühnenkunst Theater

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