Ingmar Stadelmann: Fressefreiheit

Bühnenkunst

Bild: Ingmar Stadelmann: Fressefreiheit

„Fressefreiheit - Ein Meinungsstresstest“
In seinem neuen Programm "Fressefreiheit - Ein Meinungsstresstest" konfrontiert der vielfach preisgekrönte Stand-up-Comedian Ingmar Stadelmann ab Herbst 2018 sein Publikum mit einer virtuosen Komposition widersinniger Meinungen. Zum Spaß. Und weil er es kann. Fressefreiheit halt! Denn irgendwo zwischen Haltung, Message und Pointe liegt Erkenntnis, ein Ort, der offensichtlich nicht oft W-Lan hat. Deswegen braucht es Momente der Wahrhaftigkeit – live, mit viel inbrünstigem und manchmal auch irritiertem Lachen.
Der Ostdeutsche Stand-up-Comedian entfesselt auch in seinem dritten Solo-Programm seinen intelligenten und schwarzen Humor und sorgt damit für beste Unterhaltung. „Schneller als beim Ping Pong“ (Altmark Zeitung), schonungslos und offenherzig badet Stadelmann im Pointenüberuss in Zeiten von Trump, Brexit, Metoo und Co., um gleichzeitig über unangenehme Wahrheiten und seine eigenen Ängste zu reektieren. Stadelmann spricht über Themen wie Meinungsfreiheit, absurde Erlebnisse mit dem Publikum, Europa, wie praktisch Klischees sind, und über seltsame sexuelle Vorlieben von Delnen. Und er stellt Fragen, ohne zu antworten: Wenn man Menschen aus einem Land aussperren will, sperrt man dann die anderen automatisch ein? Wurde die Snooze-Taste in Guantanamo erfunden? Warum wissen Terroristen eigentlich wofür Europa steht, wir aber nicht? Wenn es linksversifft gibt, gibt es dann auch rechtsversifft, und warum sagt das niemand? Und wie erklärt er bloß seiner Freundin den Unterschied zwischen einem SPAWochenende und einem Spar-Wochenende? Dabei bleibt er seinem Motto treu: „Man kann gerne ein bisschen schlauer aus der Show gehen, als man reingegangen ist!“
„Gute Comedy ist immer ein Abbild der Gesellschaft. Wie frei wir sind, erkennen wir daran, wie frei wir lachen! Und da ist leider die Facebookisierung des Abendlands in vollem Gang: Alles, was uns nicht gefällt, wird entliked. Wir setzen uns digitale Scheuklappen auf und leben in unserer gelterten Blase. So haben wir es online gelernt, und so setzen wir es im echten Leben fort. Wir denken es löst Probleme, wenn wir Menschen nicht mehr aus dem Mittelmeer vorm Ertrinken retten. Als würden die Probleme mit den Menschen ertrinken. Der Gag dabei: Einige halten ihre Blase für ein objektives Abbild der Realität. Dabei ist es in Wahrheit Zensur. Selbstzensur. Man will nicht hören, was einem nicht gefällt. Man will es abschalten. Aber das ist falsch. Wir sollten nichts weglassen, wir sollten über alles sprechen, über alles Witze machen, über alles lachen, über alles nachdenken.“ Ingmar Stadelmann
Schon das Plakat, angelehnt an den russischen PerformanceKünstler Pjotr Pawlenski, der sich tatsächlich gegen Apathie, politische Gleichgültigkeit und Fatalismus in Russland öffentlich den Mund zunähte, beweist: Bei Ingmar Stadelmann handelt es sich nicht um einen weiteren Mainstream-Spaßmacher.
Als Stadelmann 2012 mit seinem ersten Solo „Was ist denn los mit den Menschen?“ startete, gefolgt von #humorphob, gab es dafür schon haufenweise Comedy-Preise: „NDR Comedy Contest“ über den „RTL Comedy Grand Prix“, bis hin zum „Deutschen Comedypreis“ hat er sie alle bekommen. Beim „Großen Kleinkunstfestival der Wühlmäuse“ räumte er gleich Publikums – und Jurypreis ab. 

Um die „Mainstreamisierung“ ist Stadelmann herum gekommen. Damit eckt er manchmal an; doch das Wagnis der künstlerischen Weiterentwicklung ist eben einfach zu verlockend! Der Russe Pawlenski endete übrigens in der Psychiatrie. Ingmar Stadelmann hingegen hat für seine Therapie zum Glück die Bühne und sein Publikum. Jetzt zeigt er mit Fressefreiheit sein selbstgeschaffenes Universum, welches die Grenzen zwischen Kabarett und Comedy auöst. Zwischen Inuencer und Komiker, zwischen Serdar Somuncu und Dieter Nuhr, berlinert sich Stadelmann provokant, aber mit schelmischen Charme in die Herzen seiner Fans.
Presssestimmen:

„Hochaktuell, hochexplosiv und hochintelligent!“ Solinger Tageblatt
„Die Schlagfertigkeit in Person!“ Der Westen
„Besucher weinten Tränen vor lachen!“ Neue Westfälische
„...Schwarzhumorig und absolut schmerzbefreit - eine echte Rampensau!“ Göttinger Tageblatt
„...hat die Lacher auf seiner Seite!“ Tagesspiegel
„erzählerisch-komisches Talent und Gespür für Timing und Pointen…“ Süddeutsche Zeitung

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23.70 €



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