Impulsabend: Feedbackkultur und Teamentwicklung

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Feedbackkultur
Eine gesunde Feedbackkultur ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Team. Deshalb gehört zu einer Teamentwicklung das Erlernen der richtigen Feedbackregeln. Für uns besteht sie für den Feedbackgeber aus den 4 W´s: Wertschätzende Haltung, Wahrnehmung (Konkretes Verhalten beschreiben), Wirkung (Körpergefühl beschreiben) und der Wunsch für die Zukunft. Beim Feedbacknehmer ist es WZL: Wertschätzende Haltung, Zuhören und ausreden lassen sowie Lernen.
Feedback setzt eine wertschätzende Haltung auf beiden Seiten voraus, d.h. es dürfen keine größeren Systemgesetzverletzungen vorliegen. Wenn doch Verletzungen vorhanden sind, müssen diese vorher aufgelöste werden. Wer hat nicht schon mal Feedback aus einer nicht wertschätzenden Haltung bekommen oder gegeben. Ergebnis NEGATIV!
Teamentwicklung – die 7 Ebenen
Wir nutzen für die erfolgreiche und nachhaltige Teamentwicklung durch Teamcoaching oder Teammediation das „Modell der Ebenen der Veränderung“ . Es ist eine Weiterentwicklung des Modells der „neurologischen Ebenen“ von Bateson und Dilts (Dilts, Die Veränderung von Glaubenssystemen – NLP Glaubensarbeit) ist. An welchen Ebenen angesetzt werden kann, damit ein Mensch oder auch ein Team sich entwickeln kann, stellen wir an diesem Abend vor.Umgebungsebene: Teamumgebung ist passend, die Umgebung inspiriert und macht Spaß …
Verhaltensebene: Feedbackkultur und Anerkennung wird gelebt. Motivation durch Zugehörigkeit.
Fähigkeitenebene: Wohlgeformte Ziele, Rollenklarheit, Feedbackregeln bekannt und können umgesetzt werden.
Überzeugungsebene: Einschränkende Glaubenssätze des Teams und des Teammitglieds auflösen z.B. Ich muss perfekt sein. Es fällt dann schwer, zu delegieren. -> Überlastung -> Burnout oder Krankheit, um daraus zu kommen. Oder wir als Team müssen … Besser: Motivierende Überzeugungen erarbeiten, kommunizieren und leben.
Identitätsebene: Wer bin ich? Wer sind wir als Team? Falls einschränkende Überzeugungen vorhanden sind, diese umwandeln in unterstützende Überzeugungen. Die Teamidentität (Wer sind wir?) entwickeln.
Visionsebene: Vision des Unternehmens und des Teams und der einzelnen Teammitglieder bekannt oder vorhanden? Falls die Teamvision der Vision des Unternehmens widerspricht, diesen Demotivationsfaktor bearbeiten, in dem die persönliche Vision mit der Teamvision und der Unternehmensvision zusammen passen.
Systemgesetzebene: Systemgesetzverletzungen wie Ausschluss, fehlende Wertschätzung (wertschätzende Haltung) und Ungerechtigkeit führen zu einer demotivierten Zusammenarbeit und wertschätzendes Feedback geben ist nicht möglich.
Feedbackkultur und Teamentwicklung – Systemgesetzverletzungen auflösen
Je nach Stärke der Verletzung kann es zu Krankheiten kommen – > Systemgesetzverletzungen auflösen. Eine der am häufigsten vorkommenden Systemgesetzverletzung ist, dass „früher vor später“ nicht beachtet wird. Z.B: ein Teammitglied, der später ins Team gekommen ist, wird bevorzugt oder das neue Teammitglied bringt sein neues Wissen hinein und die Früheren denken: „Ist ja schön und gut, aber nicht am ersten Tag. Er kann ja erstmal fragen, was wir alles schon gemacht haben.“
Umgekehrt ist Zugehörigkeit ist die stärkste Motivation im Team. „Der Fisch fängt immer zuerst am Kopf zu stinken“ meint, dass der Teamleiter ausgeglichen stark sein muss und das Team führt und die Systemgesetze beachtet. Ansonsten beschreibt der Spruch das Problem bzw. den Verursacher im Team.

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