Erwin Grosche - Wie aus heiterem Himmel

Bühnenkunst

Bild: Alma Hoppes Lustspielhaus

© Johannes Beschoner

Gedankenblitze und poetische Niederschläge
In seinem 14. Kleinkunstprogramm überrascht der Paderborner Künstler wieder mit ungewöhnlichen Hymnen, absurden Träumen und seltsamen Übertreibungen.
Der Magier des Minimalen und Meister der Miniatur schüttelt wortgewaltig sein Oberbett aus, singt auf dem Omnichord von seiner wilden Freundin und beklagt sich über die Tücken des Alltags. Natürlich fehlen auch nicht seine poetischen Zumutungen über die Stille und die Natur.
Man darf gespannt sein auf das neue Programm des Paderborner Kulturpreisträgers, der schon im Vorfeld ganz bescheiden abwinkt: „Ich hab doch gar nichts gemacht.“
Erwin Grosche wird gerne als „Großmeister der Wortakrobatik“ und „Fantasiefabrikant“ beschrieben. In seinen Kabarettprogrammen verrät er seine ganz eigene Sicht auf die Welt:
Es ist der unverstellte Blick eines Kindes, eine liebenswerte Naivität, aus der heraus er seine Gedanken entwickelt. Das Kleine wird bei ihm ganz groß. Und das Große klein. Auf diese Weise verteilt er die Proportionen der Welt neu. Er rührt an, er bringt zum Lachen, zum Nachdenken – und all das auf eine wunderbar leichte Art. Gucken Sie sich diesen Mann an, solange es geht. Wer weiß. Er ist ein echter Abenteurer der inneren Welten. Eines Tages könnte er in ihnen verschwinden und nicht wiederkommen.
„ Kabarettmoden kommen, Kabarettmoden gehen: Grosches Satire-Finessen bleiben. Unübertroffen.“
(Hamburger Morgenpost)



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Kategorien: Bühnenkunst Kabarett

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