Erotism

Bühnenkunst

Bild: Monsun Theater_2

© Johannes Beschoner

Erotik wird in der Regel mit Sexualität und Pornographie in Verbindung gebracht. Sexualisierte Bilder überschwemmen die Medien. Intimität wird beleuchtet, verhört und seziert. Die vermeintliche Offenheit kaschiert die nach wie vor bestehende große Unsicherheit und auch das Unwissen in Bezug auf Sexualität und Erotik. Eigene Phantasien finden kaum Raum, sich zu entwickeln.
Doch was ist Erotik eigentlich und welche Rolle spielt sie? Marie Golüke versucht dieser Frage in ihrer installativen Performance THE EROTISM nachzugehen und erstellt im ersten Teil ihrer Trilogie »Basismotivationen« EROTISM-SHAME-INSTINCT eine erotische Momentaufnahme aus intellektueller, medialer und vor allem persönlicher sowie individueller Sichtweise. Ausgehend von Erotik als ein Paradox aus Schönheit und Zerstörung, wird sie in erster Linie als eine innere Erfahrung verstanden, die zuerst bei sich selbst gesucht werden muss, bevor sie mit anderen geteilt werden kann.
In der Performance werden verschiedene Medien benutzt um den Begriff der Erotik zu beschreiben. Interviews von Menschen zwischen 18 und 58 Jahren beschreiben in dieser Performance den Begriff der Erotik.



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