China: Peking-Oper trifft »Der Ring des Nibelungen«

Weltmusik

Bild: China: Peking-Oper trifft »Der Ring des Nibelungen«

© Jon Arnold Images / Alamy Stock Foto

Richard Wagner im Reich der Mitte? Eine Synthese von »Der Ring des Nibelungen« und exotischer Peking-Oper? Klingt absurd, ergibt aber Sinn. Schließlich gibt es hier wie dort Mythen und Archetypen, die kulturübergreifend Gültigkeit besitzen: Helden und Schurken, Götter und Könige, Liebe und Verrat. In Anna Peschkes spektakulärer Inszenierung im Großen Saal der Elbphilharmonie gewinnt das Ringen um die Macht ganz neue Deutungen – gerade angesichts so brisanter Themen wie Klimawandel, Wirtschaftswachstum und Chinas Expansion auf der »Neuen Seidenstraße«.
In der Musik der Usbekin Aziza Sadikova wird das auf Chinesisch adaptierte Nibelungen-Libretto neu interpretiert. Zum Einsatz kommen dabei sowohl traditionelle chinesische Instrumente wie die Mundorgel Sheng und die Violine Erhu als auch typische Bayreuth-Vertreter wie die Wagner-Tuba. Denn musikalisch gibt es durchaus Querbezüge: Leitmotive etwa, die sowohl bei Wagner als auch in der Peking-Oper eine große Rolle spielen.

Homepage
Link zur Homepage



powered by Hamburg-Tourismus

Kategorien: Weltmusik Konzerte
Die Veranstaltung hat einen Termin.
Elbphilharmonie (Großer Saal)HVVIcon Veranstaltungsortdetails
Adresse

Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg

Termine
Sonntag, 12.04.2020
20:00 Uhr bis 23:00 Uhr

Elbphilharmonie (Großer Saal) - weitere Veranstaltungen

Anzeige