China: Mamer

Weltmusik

Bild: China: Mamer

© Waitetc

Im äußersten Nordwesten Chinas liegt die Provinz Xinjiang. Das riesige Gebiet ist fast fünf Mal so groß wie Deutschland (bei nur 23 Mio. Einwohnern) und mit dem Altai- und Tien-Chan-Gebirge, der Taklamakan-Wüste und dem Grasland der Steppe landschaftlich sehr vielseitig. Die Kultur, 2.000 Kilometer entfernt von Peking, ist immer noch geprägt von den Turkvölkern Zentralasiens. Eines der wichtigsten Instrumente hier ist die Langhalslaute Dombra. Der Musiker Mamer gehört zur kasachischen Minderheit und hat die Dombra aus der jahrhundertealten Tradition, in der die Musiker sich im extrem schnellen Spiel gegenseitig überbieten, in die Moderne überführt – Mamer spielt nämlich bewusst besonders langsam. Zudem hat er das Instrument mit ihrer heutigen Cousine zusammengebracht, dem E-Bass.
Mamer wuchs mit den Liedern der Wüstensteppe seiner Heimat Qatai auf. Heute lebt sein Sound von meditativer Innenschau. Seine Solo-Auftritte spiegeln die Weite und Einsamkeit des Graslandes wider, die Einheit des Menschen mit der mächtigen Natur. Den Pflanzen, Vögeln und Pferden sind diese Instrumentals gewidmet, der Betrachtung des Himmels und der Elemente. Dabei verströmt der tiefe Klang der Saiten eine fast Zen-artige Ruhe. Ein introspektiver Barde ganz ohne Worte. Es sei denn, er greift zum E-Bass …

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Kategorien: Weltmusik Konzerte
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Elbphilharmonie (Kleiner Saal)HVVIcon Veranstaltungsortdetails
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Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg

Termine
Freitag, 10.04.2020
20:30 Uhr bis 21:45 Uhr

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