Angélique Kidjo's Remain in Light

Konzerte

Bild: Großer Saal der Elbphilharmonie

© Iwan Baan

Angélique Kidjo aus Benin hat sich als Nachfolgerin Miriam Makebas von der Femme fatale des Afro-Funk zur neuen Mama Africa gewandelt. Dabei bleibt sie unberechenbar: Mit dem aktuellen Programm erfindet sie das Talking-Heads-Album »Remain in Light« aus dem Jahr 1980 neu.
Es war in den frühen Neunzigern, als Angélique Kidjo amazonenhaft mit Zebra-Kostüm rasch zu einer der auffälligsten Erscheinungen der frühen Weltmusikszene avancierte. Kidjo reiste um die Welt, ging auf der Suche nach den musikalischen Verwandtschaften Westafrikas in Brasilien und Kuba vor Anker und coverte auch mal die Rolling Stones, um den Rock’n’Roll nach Afrika zurückzuholen.
Letzteres setzt sie nun unter anderen Vorzeichen fort: Bereits 1983 hatte sie im Pariser Exil das Talking-Heads-Album »Remain in Light« entdeckt, das Hits wie »Once in a Lifetime« und »Houses in Motion« enthält. Mit ihrer Adaption dieses Klassikers der Wave-Musik spannt Kidjo nun den Bogen vom Voodoo-Kult ihrer Ahnen bis zum urbanen Dschungel des Big Apple und versieht die Texte von Talking-Heads-Gründer David Byrne mit afrikanischen Sprichwörtern und den Grooves des Afrobeat.

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