Abschlusskonzert 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018

Klassik

Bild: Kleiner Saal

© Maxim Schulz

Nach wie vor liegt der Schwerpunkt des Hamburger Kammermusikfestes International auf Werken der späteren Romantik bis in die heutige Zeit. Gleichzeitig erweitert sich der Rahmen um Kompositionen aus anderen Epochen. Dabei werden Bezüge aufgezeigt, aus denen deutlich wird, wie zeitlos die Werke der Kammermusik sein können. Traditionell sind wie immer Uraufführungen von derzeit interessanten Komponisten in das Programm eingebunden. Das gleiche gilt für die Vergabe von direkten Kompositionsaufträgen in die jeweilige Programmatik.
Das Hamburger Kammermusikfest International versteht sich somit auch als Impulsgeber zeitgenössischer Musik. Die Uraufführung beim 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018 von Pteris Vasks (1946) "Grmata ellam" -Das Buch- in einer Bearbeitung für Viola solo kommt einer Auszeichnung des Komponisten für das Hamburger Kammermusikfest gleich.
In diesem Jahr erhält Frank Raschke (1964) den Auftrag ein "Schubertiaden Feeling" für Violine, Viola, Klarinette, Fagott und Kontrabass für das 9. Hamburger Kammermusikfest Internation 2018 zu komponieren.
Neben den hierzulande eher bekannteren Komponisten entdeckt das Hamburger Kammermusikfest immer wieder wertvolle aber unbekanntere Komponisten aus der ganzen Welt.
Es gehört mittlerweile zum Standard, dass die Musiker von der künstlerischen Leitung zu einzigartigen Formationen zusammengeführt werden. Die Auswahl der Musiker stellt immer wieder eine große Herausforderung dar, denn sie müssen nicht nur auf sehr hohem Niveau musizieren können, sondern auch bereit sein, neue Werke zusammen mit ihnen zum Teil fremden Musikern einzustudieren und aufzuführen.
Das Hamburger Kammermusikfest zeigt in umfassender Weise die vielfältigen Möglichkeiten der Instrumentenbesetzungen nicht nur auf, sondern forciert dabei die Aufführung von transkribierten (umgeschriebenen oder bearbeiteten) Werken für Instrumente, die nicht in der ursprünglichen Komposition vorgesehen waren. Dies führt oft zu völlig neuen Klangwelten der Kompositionen. Möglichst viele verschiedene Instrumente und Besetzungen werden angestrebt. Dazu gehören u.a. alle Blasinstrumente incl. Saxophon aber auch das Akkordeon die Gitarre, die Harfe usw. Ein Paradebeispiel dafür sind die Bläser-Konzerte in der KulturKirche, in denen auch immer sehr viele bekannte Werke mit neuer Instrumentalbesetzung aufgeführt werden.
Mit Hilfe dieses Mixes aus allen möglichen Besetzungen werden bewusst auch Grenzgänge zu anderen Musik-Genres wie dem Jazz, Swing, Pop und Rock und Musical möglich.
Im Rahmen des Podiums "classicYoungstRs" studieren wieder junge preisgekrönte Nachwuchsmusikerinnen und -musiker außergewöhnliche Werke im Rahmen der jeweiligen Programmatik extra für das Hamburger Kammermusikfest ein und nehmen diese somit in ihr Repertoire auf.

Preis ab
27.50 €



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