6. Kammerkonzert

Klassik

Bild: 6. Kammerkonzert

© Foto: Jörn Kipping

Erst im Alter von 30 Jahren begann Beethoven mit seinen sechs Quartetten op. 18 erste Beiträge zur Gattung Streichquartett druckreif vorzulegen. Das c-Moll-Quartett spielt mit doppelbödiger Ironie im Scherzo und pathetischer Geste im Menuett und weist in seiner Sturm und Drang-Charakteristik schon frühromantische Züge auf: ein Werk zwischen Aufbruch und Konvention. Auch im dritten Streichquartett von Schostakowitsch aus dem Nachkriegsjahr 1946 gehören ironische Brechungen zu den eindrucksvollen Stilmitteln. Das facettenreiche Quartett zählt zu seinen beliebtesten, ist jedoch mit seinen grotesken und oft bedrohlichen Zügen, die die Schrecken des vergangenen Krieges durchscheinen lassen, kein leichtgewichtiges Werk.
Der äußerst produktive englische Komponist Arnold Bax schrieb sein Quintett für den berühmten Oboisten Louis Goossens. Die Melodien und Themen des lyrischen Werks sind ganz von der Vorliebe des Komponisten für die irische Musik durchdrungen. (Josephine Nobach)



powered by Hamburg-Tourismus

Kategorien: Klassik Konzerte

Elbphilharmonie (Kleiner Saal) - weitere Veranstaltungen

Anzeige