35. Digger Slam

Bühnenkunst

Bild: Moderator Marco Damghani

© Marco Damghani

Der Unterschied zwischen dem 35. Digger Slam und der Veddel?
Der 35. Digger Slam kommt wirklich.
Wir frohlocken euphorietrunken aka bei uns iss richtig Mallotze im Hirn, Menschenketten versammeln sich händchenhaltend um den Bramfelder See und rezitieren die Gedichte der letzten Jahre, die U5-Bahnhaltestelle setzt sich aus Freude selbst in Betrieb und auf dem Marktplatz fallen sich wildfremde Menschen in den Arm, denn wir feiern den hamburgischsten Poetry Slam Deutschlands in seiner fünfunddreißigsten Ausgabe im heimischen Brakula!
Poetry Slam ist moderner Dichterwettstreit, Poetry Slam ist Kultur für die Massen. Innerhalb von 5 Minuten Bühnenzeit versuchen zehn Poeten das Publikum für sich zu gewinnen. Ob mit Prosa, Lyrik oder dem Einkaufszettel von letzter Woche, alles ist erlaubt, solange folgende Regeln respektiert werden:
1. Die Texte sind selbstgeschrieben.
2. Keine Kostüme/Requisiten
3. Kein Gesang
4. ~6 Minuten Zeitlimit.
Verlässt der Künstler die Bühne, ist das Publikum gefragt: eine fünfköpfige Jury aus dem Publikum tut das Unmögliche: Kunst bewerten. Mit einer Note zwischen 1 und 10 wird dem Künstler eine von zwei Sachen deutlich:
1. Die Welt liegt mir zu Füßen, denn mein Name darf in einem Atemzug mit Brecht, Kafka, Tucholsky oder sogar Tommy Jaud genannt werden.
oder
2. vielleicht hatte mein Vater nicht ganz Unrecht, als er damals vom Zigarettenholen nicht zurückkam.

Homepage
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Preis
5.00 €



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