24 Stunden aus dem Leben einer Frau - Thekla Carola Wied liest Stefan Zweig

Bühnenkunst

Bild: Hausfoto_c.Oliver Fantitsch

© Oliver Fantitsch

»Rätselhafte psychologische Dinge haben über mich eine geradezu beunruhigende Macht« bekannte Stefan Zweig einmal. Das Phantastische und Außergewöhnliche verwandelt sich auch in der Erzählung ›24 Stunden aus dem Leben einer Frau‹, wie so oft in Zweigs Werk, in viele Facetten der Realität. Dabei stellt er seine Menschen nie bloß, er wertet ihr Verhalten nicht, sondern macht sich zum Fürsprecher seiner tragischen Helden, indem er sagt »Wer einmal sich selbst gefunden hat, kann nichts auf der Welt mehr verlieren! Und wer einmal den Menschen in sich begriffen, der begreift alle Menschen«.
Thekla Carola Wied zieht ihre Zuhörer sofort mitten hinein in die Geschichte. Frei erzählt sie den Prolog der behutsam gekürzten Novelle. Sie berichtet nicht, nein, sie verkörpert die Frau und lässt mit ihrer unverwechselbaren dunkel-samtigen Stimme auch noch die kleinste emotionale Nuance spürbar werden.

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Kategorien: Bühnenkunst Theater

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