Ausstellung "Die Stille nach der Katastrophe"

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ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 19.09.2017)

Das Schicksal der Kinder in Syrien macht sprachlos und verdient Aufmerksamkeit. Fotograf und Pulitzer-Preisträger Daniel Etter hat Kinder porträtiert, die der Krieg grausam getroffen hat. Seine Fotos zeigen Mädchen und Jungen in einem geschützten Moment, in dem sie ganz bei sich sind. Ihre Mimik und Gesten erzählen mehr als Worte. Jedes Gesicht steht für eine individuelle Geschichte und gleichzeitig für eine ganze Generation von Kindern, die Unvorstellbares erleiden musste.

Die Bilder werden erstmalig in der Ausstellung "Die Stille nach der Katastrophe" präsentiert, die Leica Fotografie International (LFI) und die SOS-Kinderdörfer weltweit entwickelt haben. Die Ausstellung ist vom 29. September bis 18. Oktober 2017 in der Galerie von LFI in Hamburg, Springeltwiete 4, zu sehen. Weitere Stationen folgen.

Daniel Etter berichtet als Fotograf und Reporter regelmäßig aus den Krisenregionen dieser Welt. Im Jahr 2016 hat er für eines seiner Fotos den Pulitzer-Preis erhalten. Dieses Jahr war Etter mit einer Leica M in Einrichtungen der SOS-Kinderdörfer im Großraum von Damaskus unterwegs, um zu veranschaulichen, wie es Mädchen und Jungen geht, die ihre Mütter, Väter oder Geschwister verloren haben. "Diese Kinder sind innerlich so sehr verwundet, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass sie je ein normales Leben führen können", sagt Daniel Etter.

Informationen zu den SOS-Kinderdörfern unter www.sos-kinderdoerfer.de.

Wann?29. September bis 18. Oktober 2017, Mo-Fr 10.00 bis 18.00 Uhr
Wo?Galerie von LFI in Hamburg, Springeltwiete 4

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